Motocross-WM MX2
Liam Everts (Husqvarna) strauchelte: Der Knöchel war das Problem
Nach seinem Crash in Faenza 1 wurde bei DIGA Procross GasGas Juniors Werksfahrer Jeremy Sydow in Werneck ein Bänderriss im Sprunggelenk diagnostiziert, der bereits operiert wurde. Sydows linker Fuß wurde vergipst.
Das WM-Comeback hatte sich DIGA Procross GasGas Juniors Werksfahrer Jeremy Sydow anders vorgestellt. Noch während der Zeit des Corona-Lockdowns musste der Chemnitzer wegen gesundheitlicher Probleme sein Trainingsprogramm herunterfahren. Beim Neustart der Motocross-WM in Kegums war er nicht dabei, aber in WM-Runde 6 in Faenza wollte er wieder ins Geschehen der MX2-WM eingreifen.
Im ersten Lauf rangierte Sydow nach gutem Start im Bereich der Top-5, aber schon nach einer Runde musste er das Rennen aufgeben. Der Sachse rollte in langsamer Fahrt zurück an die Box. "Ich bin nicht einmal gestürzt, sondern einfach nur in einer tiefen Spurrinne hängengeblieben. Dabei habe ich mir so den linken Fuß verdreht, dass das Sprunggelenk gebrochen ist."
Am letzten Donnerstag fand bei Prof. Dr. Christian in Werneck eine weitere Untersuchung statt, wo ein Bänderriss im Sprunggelenk diagnostiziert wurde. Sydow wurde operiert. Zur Stärkung des Bandes und zur Beschleunigung des Heilungsprozesses wurde mit einem neuartigen Verfahren ein Plastikband eingesetzt. Sydows linker Fuß wurde mit einem Gipsverband fixiert.
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