Pauls Jonass wechselt von GASGAS zu Husqvarna

Von Adam Wheeler
Pauls Jonass bleibt im Team 'Standing Construct'. Nachdem das De Carli Team zum GASGAS Werksteams umstrukturiert wurde, wechselte 'Standing Construct' zu Husqvarna. Jonass wird nächstes Jahr also in weißem Outfit starten

Der frühere MX2-Weltmeister Pauls Jonass startete 2021 unter den Top-3 und beendete das Jahr nach einer Verletzung vorzeitig. Trotzdem lief die Saison 2021 wesentlich besser als seine katastrophale Saison 2020.

2019 wurde Pauls Jonass 'Rookie of the Year' in der MXGP, nachdem er drei Podiumsplätze erreicht hatte und schnell mit dem 450er Bike zurechtkam. Im Winter 2018 musste er sich einer Knieoperation unterziehen. Ein Trainingssturz während des Lockdowns führte dazu, dass er fast während der gesamten Corona-Zeit ausfiel. Der 24-Jährige wechselte 2021 in das Team 'Standing Construct' und wurde GASGAS Werksfahrer.

Sein Debüt war mit Rang 3 im zweiten Lauf von Orlyonok vielversprechend: «Ich war nach meiner langen Rennpause über dieses Ergebnis selber überrascht. Ich habe nicht an meinem Speed gezweifelt und wir hatten einen guten Winter. Vielleicht mussten sich die anderen Jungs erst noch in Form bringen. Der Speed war da, auch wenn es am Ende eine Saison mit Höhen und Tiefen wurde. Ich habe immer noch Anfängerfehler gemacht. Auf dem Papier war dies mein drittes Jahr in der MXGP, aber 2020 bin ich nur zwei Rennen gefahren und 2019 hatte ich mit meinem Knie zu kämpfen.»

Auch beim Großen Preis von Belgien in Lommel stand er mit einem 4-2-Ergebnis auf dem 3. Podiumsrang, aber insgesamt fehlte es dem Letten an Konstanz. Jonass beendete das Jahr auf Gesamtrang 8. Er verpasste die letzten beiden Rennen in Mantova wegen einer Rippenverletzung. «Wenn man ein ganzes Rennjahr verliert, ist es sehr schwer, zurückzukommen und das Selbstvertrauen für Spitzenresultate zu gewinnen. In diesem Jahr war ich größtenteils gesund.»

2022 wird Jonass wieder in Weiß antreten. Er bleibt im Team 'Standing Construct' und wird 2022 auf Husqvarna unterwegs sein. «Ich habe 2021 als Lehrjahr verstanden, um 2022 wieder ganz oben stehen zu können.»

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