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Motocross-Lazarett: Auch Herlings mit Schmerzen

Von Johannes Orasche
Jeffrey Herlings: Einer von vielen angeschlagenen MXGP-Stars.

Jeffrey Herlings: Einer von vielen angeschlagenen MXGP-Stars.

Die Motocross-WM weist schon sehr früh im Jahr wieder ein ansehnliches Lazarett auf – auch Red Bull-KTM-Superstar Jeffrey Herlings muss vor dem Arco-GP weiter Medizin schlucken.

Die Motocross-WM macht am kommenden Wochenende Station auf der klassischen Piste «Crossodromo il Ciclamino Circuit» Pietramurata von Arco di Trento in Norditalien. Und das Lazarett ist sowohl in der MXGP- als auch in der MX2-Klasse schon wieder auf beachtliche Größe angewachsen.

Yamaha hat es besonders heftig erwischt. Die Japaner müssen schon länger auf Jago Geerts (23) verzichten, der in seiner Wahlheimat Monaco an seiner Fitness arbeitet. Auch der Franzose Maxime Renaux (23) ist out. Somit ist bei Yamaha auch in Arco Calvin Vlaanderen einziger MXGP-Werksfahrer.

Auch der italienische HRC-Honda-Shootingstar Feruccio Zanchi (17) ist verletzt – für den MX2-Hoffnungsträger kommt auch der nächste Heim-Grand Prix in Arco am Wochenende noch zu früh. Tim Gajser (27) ist der einzig verbliebene Standard-Honda-Werksfahrer – der momentan verletzte Ruben Fernandez wurde ja bereits durch Roan van den Moosdijk (23) ersetzt.

Beim MXGP-Werksteam von Nestaan-Husqvarna wird am Wochenende Mattia Guadagnini wieder hinter dem Startgatter stehen. Zudem sorgt Red Bull-KTM-Superstar Jeffrey Herlings (29) vor dem Arco-Grand Prix weiter für etwas Sorge. Fakt ist: Der Niederländer wird nicht voll fit sein. Er hat ein Foto präsentiert, auf dem seine rechte Hüfte dick getaped ist.

Dazu zeigte der fünffache Champion symbolisch Tabletten und ein schmerzverzerrtes Gesicht. Dabei handelt es sich um die Nachwirkungen vom Riola-Crash am vergangenen Samstag. «The Bullet» hatte zuletzt seinen Start bei der britischen Meisterschaft in Cadders Hill in der Grafschaft Norfolk am 28. April zugesagt.

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