Roczen triumphiert auf heimischen Boden

Von Geoff Meyer
Motocross-WM MXGP
Roczen C Englert

Roczen C Englert

Teka Suzuki Europe World MX2-Pilot Ken Roczen schrieb heute ein weiteres Stück Geschichte, da er als jüngster aller Zeiten einen Motocross Grand Prix gewann.

Der 15-Jährige beendete das Wochenende mit einem 2-2 Resultat und riss den Gesamtsieg vor heimischem Publikum an sich.
 
Musquin gewann den Start des ersten Rennens. Der Franzose kontrollierte den Lauf in den ersten sieben Runden, obwohl er grossen Druck von Landsmann Steven Frossard bekam.

Dann stürzte Musquin, fiel zurück bis auf den fünften Rang und gab die Führung an Frossard ab, der sie bis ins Ziel behauptete.

Musquin gab alles und kämpfte mit Goncalves und Guarneri um die Ränge, bis er einen erneuten Fehler machte und bis auf Rang sieben zurück fiel. Am Ende wurde er noch siebter.

Ken Roczen zeigte, dass er bereit für einen Lauf Sieg ist, arbeitete sich an zweiter Stelle liegen an Steven Frossard heran und passierte das Ziel gerade einmal 2 Sekunden hinter Frossard.

Sein Teamkollege Xavier Boog wurde Dritter, dicht gefolgt von Davide Guarneri, Gautier Paulin, Musquin, Goncalves und Aubin.
Marvin Musquin wurde damit das erste Mal geschlagen, seit er auf der KTM unterwegs ist.

Der zweite Lauf begann perfekt für die Zuschauer, da die meisten Top-Piloten vorne dabei waren und vor allem, weil Ken Roczen und Marcus Schiffer auf aussichtsreichender Position lagen.

Goncalves führte die MX2-Meute an vor Musquin, Roczen, Schiffer und Paulin. Nach nur vier Runden überholten Musquin und Roczen den führenden Rui Goncalves. Zwei Runden später verbesserte sich auch Schiffer auf den dritten Rang.
Xavier Boog verspielte die Chance auf ein Podium, nach dem er früh das Rennen vorzeitig beenden musste.

Bereits zu diesem Zeitpunkt war Ken Roczen virtueller Grand Prix Sieger. Daran sollte sich auch nicht s mehr ändern. Frossard lag auf Position acht weit zurück und Roczen gelang es sogar zweitweise die Führung von Musquin zu übernehmen.
Am Ende gewann aber Musquin vor Roczen und Gautier Paulin.

Für den gerade einmal 15-Jährigen Roczen bedeute das der erste GP-Sieg. Damit verdrängte er Sebastian Tortelli aus den Geschichtsbüchern, der damals mit 16 seinen ersten WM-Lauf gewann.

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