Vier Sprint-Cup-Teams bestraft

Von Lewis Franck
Max Papis (re.) mit Crew Chief Robert Baker

Max Papis (re.) mit Crew Chief Robert Baker

NASCAR-Offizielle sprechen nach dem Texas-Rennen Geldstrafen sowie Punkteabzüge aus

Wegen nicht regelkonformer Kühler wurden im Nachgang zum Sprint-Cup-Rennen auf dem Texas Motor Speedway vier Crew Chiefs, zwei Teameigner und zwei Piloten bestraft. Die Regelverstösse wurden bereits bei einer Inspektion nach dem Qualifying ausgemacht, trotzdem wurden die entsprechenden Piloten zum Rennen zugelassen.

Am heftigsten traf es die Teams um Max Papis (Germain Racing) und Marcos Ambrose (JTG Daugherty Racing). Die beiden Piloten wurden mit dem Abzug von 50 Meisterschaftspunkten bestraft, ebenfalls 50 Punkte wurden jeweils in der Teameigner-Meisterschaft bei Robert Germain und Tad Geschickter gelöscht. Die beiden Crew Chiefs Robert Baker (Papis) und Frank Kerr (Ambrose) wurden mit einer Geldstrafe von jeweils 75'000 Dollar bestraft und stehen bis Ende Jahr unter Beobachtung. Geschickter: «Auch wenn die Bestrafung etwas übertrieben scheint für einen Regelverstoss, der allein wegen eines Missverständnisses zustande kam, verstehen wir auch, dass es Aufgabe der NASCAR ist, im Sinne des Sports ihre Regeln strikt durchzusetzen. Wir werden sehr darauf bedacht sein, dass solche Missverständnisse in Zukunft vermieden werden können.»

Ebenfalls in die Tasche greifen müssen Rodney Childers und Pat Tryson, die Crew Chiefs der Michael-Waltrip-Piloten David Reutimann und Martin Truex jr., und zwar mit jeweils 25'000 Dollar. Die Piloten und der Teameigner blieben ohne Strafe. Cal Wells, Vizepräsident von Michael Waltrip Racing: «NASCAR hat uns vorgeworfen, eine Kühler-Wanne verwendet zu haben, welche nicht für den Einsatz zugelassen war. Wir akzeptieren diese Entscheidung, weil wir nicht darüber debattieren können, ob diese Wanne zugelassen ist oder nicht, einzig darüber, ob sie überhaupt eine Zulassung benötigt. Eine klare Linie, welche Bestandteile eine Zulassung von NASCAR benötigen und welche nicht, wäre wünschenswert.»

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