Erster Saisonsieg für Kyle Busch

Von Guido Quirmbach
NASCAR Cup Series
Am Ende sah die die Konkurrenz Kyle Busch nur noch von hinten

Am Ende sah die die Konkurrenz Kyle Busch nur noch von hinten

Toyota-Star stürmte von ganz hinten zum Sieg in seiner Heimatstadt Las Vegas

Eins war beim dritten Saisonrennen des NASCAR-Sprint Cups kein Thema: das Wetter. Waren die beiden ersten Läufe noch stark von Regen geprägt, so gab es in Las Vegas bestes Rennwetter, Sonnenschein und 21° C. Der am nordöstlichen Stadtrand des Spielerparadieses gelegene Speedway war zwar nicht ausverkauft, aber sehr gut besucht.

Ausgeträumt hatte Matt Kenseth schnell den Traum, als erster Fahrer die drei Auftaktrennen zum Sprint-Cup zu gewinnen, bereits in der fünften Runde ging der Ford-Motor in seinem Fusion in einer dicken Rauchwolke hoch.

In der ersten Rennhälfte war es wie vor Wochenfrist Jimmie Johnson, der dominierte. Aber Teamkollege Jeff Gordon war nie weit weg. Gordon übernahm die Führung und fuhr im mittleren Drittel die 20.000ste Führungsrunde seiner Karriere.
Doch beide Hendrick-Sperrspitzen hatten Boxenprobleme, Johnson hatte gleich zweimal Probleme beim Einparken, Gordon verlor viel Zeit durch einen Reifenschaden, als er die Boxeneinfahrt anbremsen wollte, wurde aber mit stark geklebten Auto noch sechster. Johnson drehte sich sechs Runden vor dem Ende noch in die Mauer, das war das Ende seiner Sieghoffnungen.

Jeff Burton, Clint Bowyer und Kyle Busch lieferten sich dann in den letzten Runden einen großen Kampf in um den Sieg, wobei sich Busch dann doch deutlich absetzen konnte. Beim letzten Re-Start drei Runden vor dem Ende zog er unwiderstehlich davon. Nach Kenseth in Daytona bereits der zweite Sieger, der von hinten starten musste, da er im Training einen Motorwechsel hatte. Der Sieger war entsprechend begeistert vom Erfolg in seiner Heimatstadt: «Das ist hier nicht das Daytona 500, aber der Sieg hier bedeutet mir ähnlich viel. Wir hatten heute nicht permanent das beste Auto, aber einen Wagen, mit dem man arbeiten konnte und am Schluss war er der Beste.»

Bowyer konnte in der letzten Runde noch Jeff Burton niederkämpfen. Bowyer war auch für das enttäuschende Resultat von Juan Pablo Montoya sorgte, den schickte er nämlich nach rund einem Renndrittel in die Mauer. Der Kolumbianer wurde mit vier Runden Rückstand 31. Publikumsliebling Dale Earnhardt jr. kassierte Anfangs eine Strafe wegen Pit-Lane-Speeding, fuhr aber dann ein solides Rennen und wurde Zehnter.
 
Resultst Shelby 427, Las Vegas
 
Pos Fahrer Fahrzeug
1. Kyle Busch Toyota
2. Clint Bowyer Chevrolet
3. Jeff Burton Chevrolet
4. David Reutimann Toyota
5. Bobby Labonte Ford
6. Jeff Gordon Chevrolet
7. Gregg Biffle Ford
8. Brian Vickers Toyota
9.  Jamie McMurray Ford
10.  Dale Earnhardt jr. Chevrolet
 

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