Denny Hamlin siegt bei Johnsons Titelkrönung

Von Dennis Grübner
NASCAR Cup Series
Nach einem schwierigen Jahr für Denny Hamlin feiert der Gibbs-Pilot beim Saisonfinale seinen ersten Saisonsieg. Jimmie Johnson ist nach Platz 9 nun sechsfacher NASCAR-Champion.

Von «Mr. Five Time» zu «Sixpack». Jimmie Johnson ist nur noch einen Titel entfernt von Richard Pettys und Dale Earnhardt sr.‘s Bestmarke von sieben Meisterschaften in der NASCAR Sprint Cup Series. Der Hendrick-Fahrer leistete sich am Sonntag auf dem Homestead-Miami Speedway keinen Fehler mehr und fuhr seinen sechsten Titel in der Top-Serie der NASCAR ein. In den letzten Runden ließ er es ruhig angehen und fiel von Platz 6 noch auf Rang 9 zurück. Doch selbst ein 23. Platz hätte zum Meisterschaftsgewinn gereicht.

Für Hendrick Motorsports ist es bereits der elfte Fahrertitel im Sprint Cup. Der Traum vom sechsten Titel hätte in Runde 193 beinahe ein verfrühtes Ende genommen. Bei einem Neustart befanden sich Denny Hamlin und Jeff Gordon nebeneinander in Reihe 1. Gordon kam auf der Außenseite allerdings nicht in Fahrt und löste damit eine Kettenreaktion hinter sich aus. Dabei geriet Jimmie Johnson unfreiwillig mit Matt Kenseth aneinander und fiel bis auf Position 23 zurück. «Jemand hat mich von hinten auf die 20 gedrückt», so Johnson nach dem Rennen. Die Karosserie schleifte in den folgenden Runden am linken Vorderrad. Eine Gelbphase nur wenige Runden später konnte Johnson dann für einen Boxenstopp nutzen und die Situation entschärfen. Auf dem Reifen hatte sich im Außenbereich bereits eine Abnutzungsspur gebildet. Nach dem nächsten Neustart konnte sich Jimmie Johnson dann aber erneut nach vorne arbeiten, als wäre nichts gewesen.

Eine Schrecksekunde gab es auch abseits des Titelkampfs. In Runde 231 entfachte ein Feuer unter dem Auto Paul Menards. Er kam noch unter Grün an seine Box und die Crew begann bereits mit der Arbeit. In dem Moment explodierte der rechte Hinterreifen aufgrund des Feuers und löste eine Gelbphase aus. Glücklicherweise wurde in der Szene niemand verletzt.

Den Rennsieg machten am Ende Denny Hamlin, Matt Kenseth und Dale Earnhardt jr. unter sich aus. Nach dem letzten Neustart übernahm Earnhardt für kurze Zeit die Führung von Denny Hamlin. Doch der kam direkt zurück und gab die Position an der Spitze nicht mehr ab. Matt Kenseth zog ebenfalls noch an Earnhardt vorbei. Zeitweise sah es nach einem Dreikampf aus. Earnhardt, dessen Auto vor allem auf den «Long Runs» besser unterwegs war, startete 2 Überholmanöver gegen Kenseth. Doch beide Male scheiterte er knapp und musste sich so mit Platz 3 zufriedengeben. Hamlin konnte sich durch das Duell der beiden etwas Luft verschaffen und seinen ersten Saisonsieg einfahren. Nach dem Unfall in Fontana zu Saisonbeginn und der damit verbundenen Verletzungspause ein versöhnliches Ende der Saison.

Martin Truex jr. und Clint Bowyer komplettierten die Top 5.

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Mathias Brunner
​Lewis Hamilton ist nach 2008, 2014, 2015, 2017, 2018 und 2019 zum siebten Mal Formel-1-Weltmeister. Doch sein Erbe besteht nicht aus Bestmarken, die er reihenweise niederreisst. Sein Erbe reicht erheblich weiter.
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