Video: Keselowski wieder in Schlägerei verwickelt

Von Lewis Franck
NASCAR Cup Series
In Texas flogen am Sonntag die Fäuste

In Texas flogen am Sonntag die Fäuste

Brad Keselowski macht sich in der NASCAR keine Freunde, aber das ist ihm egal. In Fort Worth war er zum zweiten Mal innerhalb eines Monats in eine Schlägerei verwickelt.

«Ich bin nicht hier, um mich zu prügeln, sondern um Rennen zu fahren», sagte Brad Keselowski und prügelte sich am Sonntag doch zum zweiten Mal innerhalb nur eines Monats.

Jeff Gordon schien in Texas auf dem Weg zu einem großartigen Sieg, als es wegen seines alten Erzfeindes Clint Bowyer eine Gelbphase gab. Beim Restart schien der viermalige Meister die Tür offen zu lassen und Keselowski berührte beim Versuch, Gordon zu überholen, das Auto seines Gegners und beschädigte einen Reifen.

Jimmie Johnson, der einige Runden zuvor schon in Führung gelegen hatte, gewann das Rennen. Nach dem Rennen parkte Gordon sein Auto mit der Nummer 24 neben dem von Keselowski. Er ging zu Brad, sie tauschten einige unfreundliche Worte aus, aber es blieb ruhig – für den Moment.

Wie aus dem Nichts tauchte plötzlich Kevin Harvick auf und schubste Keselowski gegen Gordon und es flogen die Fäuste. Ironischerweise waren hauptsächlich Teammitglieder anderer Teams involviert. Es war wie beim Eishockey.

Harvick erklärte seine Aktion: «Wenn du so fährst, dann ist Streit vorprogrammiert. Er hat das schon einige Male gemacht. Du kannst dich nicht einfach umdrehen und alle anderen streiten lassen, ohne dich einzumischen. Irgendwann muss man für seine Taten einstehen.»

Keselowski sagte: «Ich bin nicht Dale Earnhardt oder Ayrton Senna. Ich habe gelesen, wie sie gefahren sind, wie großartig sie für diesen Sport waren. Sie würden dir sagen, dass sie auch in die Lücke reingestochen wären. Ich bin nicht sie, aber sie inspirieren mich und ich werde auch so fahren.»

«Ich finde einfach, dass ich eine Lücke nutzen muss, wenn sie da ist und ich so fahren muss, wie ich fahre, oder ich wäre nicht in der NASCAR. Lieber habe ich Feinde in der NASCAR, als dass ich Freunde habe und zuhause sitze.»

Gordon kündigte an, dass es bei den letzten beiden Rennen der Meisterschaft Konsequenzen geben würde. «Wir sind in Kurve 1 gefahren und er hat einfach beschlossen, uns abzuschießen und den rechten Hinterreifen aufzuschlitzen. Das hat unseren Abend ruiniert. Es hat unsere Chancen zunichte gemacht, unseren Abend ruiniert, vielleicht sogar unsere Chancen auf den Chase. Das war einfach unnötig. Ich musste meinem Unmut Luft machen. Natürlich wurde es da unten hässlich, aber das ist okay. In den nächsten Wochen wird noch einiges passieren.»

Nach seinem Sieg gab sogar Jimmy Johnson zu, dass das Reglement für den Chase die Kämpfe viel erbitterter werden lasse. Auf seine Art Rennen zu fahren angesprochen sagte Johnson: «Wir gehen uns bei jeder sich bietenden Gelegenheit an die Gurgel.»

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