Garrett Gerloff (25): «Rossi der Größte aller Zeiten»

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Wird Garrett Gerloff die Yamaha M1 von Valentino Rossi fahren?

Wird Garrett Gerloff die Yamaha M1 von Valentino Rossi fahren?

Am Freitagvormittag entscheidet sich, ob Garret Gerloff beim Valencia-GP als Ersatz für Yamaha-Star Valentino Rossi zum Einsatz kommt. Der Superbike-Rookie ist ein Fan der MotoGP-Legende.

Die letzten Monate müssen Garrett Gerloff wie ein Traum vorgekommen sein. Im Februar gab der US-Amerikaner auf Phillip Island sein Debüt in der Superbike-WM 2020. Im September brauste der GRT Yamaha-Pilot in Barcelona (Lauf 2) zum ersten Mal unter die Top-3 und stand im Oktober beim Saisonfinale in Estoril in zwei Rennen erneut auf dem Podium.

Und am Montag wurde der 25-Jährige als Ersatz für den positiv auf Covid-19 getesteten Valentino Rossi beim Valencia-GP nominiert!

«Dies Nominierung kam für mich völlig überraschend und ist eine riesige Ehre. Allein dafür muss ich Yamaha danken, dass sie dieses Vertrauen in mich haben und mir die Möglichkeit geben», sagte der fassungslose Gerloff. «Im Moment warte ich aber einfach nur ab, wie es sich entwickelt und ob ich gebraucht werde.»

Rossi wurde am Donnerstag in Italien negativ getestet und erhielt die Erlaubnis, nach Spanien auszureisen. Am Freitagmorgen soll ein weiterer PCR-Test Klarheit bringen, ob der MotoGP-Star die Freigabe für den Valencia-GP erhält.

Sollte Gerloff zum Einsatz kommen, wonach es momentan eher nicht aussieht, wird er ins kalte Wasser geworfen. Weil das Testergebnis aber erst am Freitagabend vorliegen wird, wird Gerloff im FP1 und FP2 auf der MotoGP-Yamaha sitzen! Die M1, die Michelin-Reifen und nicht zuletzt die Rennstrecke in Valencia sind neu für den US-Amerikaner.

«Es wäre natürlich fantastisch für mich, die M1 fahren zu dürfen, zumal es das Motorrad des größten Rennfahrers aller Zeiten ist – Valentino Rossi! Ich drücke ihm die Daumen, dass er sich schnell erholt», beteuert der US-Amerikaner. «Die Umstände meiner Nominierung sind nicht die schönsten, aber es ist wie es ist. Sollte ich fahren, habe ich sehr große Fußabdrücke auszufüllen, aber ich werde einfach mein bestes geben. Was ich in diesem Jahr in der Superbike-WM gelernt habe, werde ich versuchen mit in die MotoGP zu nehmen. Aber es ist wieder ein anderes Bike, andere Reifen und wieder eine neue Rennstrecke.»

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