Haben Flaggen in der Superbike-WM bald ausgedient?

Von Nora Lantschner
Noch werden Flaggensignale von LED-Panels nur ergänzt

Noch werden Flaggensignale von LED-Panels nur ergänzt

In der Formel 1 sind helle LED-Panels als Ergänzung zu den traditionellen Flaggen bereits Standard. Rennstrecken der Superbike-WM müssen bis 2023 nachrüsten – ansonsten fliegen sie aus dem Kalender.

Mit einer neuen Partnerschaft wollen FIA und FIM die Sicherheitsstandards an den Rennstrecken erhöhen. So werden «hightech light panels» ab 2022 zur Voraussetzung, um die erforderliche Grade-A-Homologation zu erhalten. Installiert werden dürfen nur homologierte Leuchttafeln, in der Motorrad-WM wird die Spezifikation T1 oder T2 verlangt (in der Formel 1 muss es T1 sein).

Anhand dieser Lichtanzeigen können die Rennleitung oder die Streckenposten wichtige Informationen wie beispielsweise zu den Gelbphasen, anderen Flaggen oder Wetterverhältnissen signalisieren.

In der Formel 1 wird dies bereits so gehandhabt, allerdings kümmert sich aktuell der Promoter darum, die Leuchttafeln zu jedem Grand Prix zu transportieren. Weil sie anschließend aber wieder entfernt und zum nächsten F1-Rennen gebracht werden, steht diese Technologie bei allen anderen Events an jener Rennstrecke nicht zur Verfügung. Dies wird sich bald ändern.

«FIM und FIA bauen auf eine starke Zusammenarbeit im Hinblick auf die Sicherheit, dieser Schritt verstärkt diese Kooperation weiter», erklärte Franck Vayssié, FIM Circuit Racing Commission Director. «Dass diese Leuchttafeln an allen FIM-Strecken vorgeschrieben werden, die die MotoGP-, Superbike- oder Endurance-WM ausrichten, trägt dazu bei, die höchsten Sicherheitsstandards für alle Serien, die auf diesen Top-Level-Strecken Rennen fahren, zu gewährleisten.»

In der MotoGP wird diese neue Vorschrift 2022 umgesetzt, in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft, der Superbike-WM und der Endurance-WM tritt diese Regelung ab 2023 in Kraft.

Wenn eine Rennstrecke, auf der eine dieser Serien gastiert, die LED-Panels nicht nachrüstet, würde dies den Verlust der Homologation bedeuten. Die Ausrichtung der attraktiven Motorsport-Events wäre damit unmöglich.

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