Chaz Davies (2./Ducati): «Strategie? Gas aufreißen!»
Nach sieben Jahren im Ducati-Werksteam begann für Chaz Davies am Freitag beim Saisonstart der Superbike-WM in Aragon ein neues Abenteuer. Mit dem Team GoEleven fuhr der Waliser am ersten Tag auf Platz 2.
Das MotorLand Aragon war für Superbike-Routinier Chaz Davies schon immer ein gutes Pflaster. Der 34-Jährige gewann bereits sieben Rennen auf der 5,077 km langen Piste in der spanischen Wüste. Zum Saisonstart der Superbike-Weltmeisterschaft 2021 überzeugte der Ducati-Fahrer gleich am ersten Tag, obwohl er sein erstes Wochenende für das italienische GoEleven-Team in Angriff nimmt.
Davies fuhr in der ersten Session auf den zweiten Platz, am Nachmittag landete er mit seiner Panigale V4R sogar an der Spitze des Feldes, die Zeiten kamen wegen der HItze jedoch nicht an das Niveau von FP1.
"Ich habe mich auf dem Motorrad sehr gut gefühlt und ich bin zufrieden. Allerdings müssen wir uns bei wärmeren Bedingungen, wie wir sie am Nachmittag vorgefunden haben, noch etwas finden. Wahrscheinlich wird es aber am restlichen Wochenende nicht mehr so warm, also ist es nicht so wichtig", scherzte der Waliser und betonte anschließend: "Ich hätte mir keinen besseren Saisonstart vorstellen können."
Im letzten August fand in Aragon das letzte Superbike-WM-Rennen statt und auch damals war Davies auf einer Ducati Panigale V4R unterwegs, jedoch noch mit dem Werksteam. Ist das Gefühl mit dem Team GoEleven ein anderes?
"Ja, es ist ein anderes Gefühl für mich. Ein sehr Positives, denn das Team eine sehr eingespielte Truppe, die sehr miteinander harmoniert. Sie hören sich gegenseitig genau zu und arbeiten Hand in Hand, um das Beste aus diesem Paket herauszuholen. Im Werksteam hast du mehr Druck und es gibt einige andere Einflüsse", erklärte der Supersport-Weltmeister von 2011 im Interview mit SPEEDWEEK.com.
Davies weiter: "Die Arbeit mit dem Team und mit meinem Crew-Chief läuft sehr gut, denn hier ist die englische Sprache sicherlich ein großer Vorteil", sagte er. "In meiner Karriere habe ich noch nie mit einem englischen Chefmechaniker gearbeitet, die Details kann man deutlich einfacher in der Muttersprache vermitteln und am Ende kommt es auf diese Details an."
Hast du eine Strategie für die Superpole am Samstag?
"Das Gas aufreißen! Das ist unsere Strategie", antwortete der Ducati-Pilot mit einem Lächeln.
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