Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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In der Startaufstellung zum ersten Superbike-Lauf in Navarra übergab Motorsport-Direktor Marc Bongers seinem Piloten Michael van der Mark ein Bobby-Car im BMW-Design – der Niederländer war vor wenigen Tagen Vater eines Sohnes geworden.
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Glück hat die nette Geste dem 28-Jährigen aber nicht gebracht. Platz 7 war zwar keine Katastrophe, doch der Supersport-Weltmeister von 2014 hatte sich mehr ausgerechnet. "Um ehrlich zu sein, hatte ich mir wesentlich mehr erwartet", grübelte der Familienvater. "Im FP3 haben wir in Sachen Performance und Konstanz der Rundenzeiten einen sehr großen Schritt nach vorn gemacht. Auch in der Superpole ist uns ein guter Fortschritt gelungen. Ich war Zehnter, aber der Rückstand auf Platz fünf war sehr gering. Ich war damit zufrieden."
Das Rennen verlief für den BMW-Piloten relativ ereignislos. Zunächst hing er hinter dem in Runde 3 gestürzten Lucas Mahias (Kawasaki) fest. Die nächste Position machte van der Mark gut, nachdem Chaz Davies (Ducati) ebenfalls per Sturz ausschied. Ab Runde 7 lag der schnelle Mann aus der Käsestadt Gouda hinter seinem Teamkollegen Tom Sykes. Im Ziel fehlten ihm 3,6 sec auf den Engländer. "In der Hitze im Rennen hat das Bike einfach nicht so reagiert wie in den kühleren Bedingungen", erklärte van der Mark. "Das ist normal, aber ich hatte zu große Schwierigkeiten. Hier müssen wir für morgen eine Lösung finden."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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