Johnny Rea (Kawasaki) erleichtert: «Zur besten Zeit»
Der erste Trainingstag der Superbike-WM 2021 in Portimão hätte für Jonathan Rea nicht besser laufen können. Als Schnellster fühlt sich der Kawasaki-Star bereit für den nächsten Schlagabtausch mit Toprak Razgatlioglu.
Bei noch drei ausstehenden Meetings der Superbike-WM 2021 kommt dem letzten Europa-Event in Portimão für Jonathan Rea eine besondere Bedeutung zu. Wenn er hier nicht Toprak Razgatlioglu besiegt, dann wohl auch nicht in Übersee. Auf der Rennstrecke an der Algarve hat der 34-Jährige bereits zwölf Siege gefeiert, häufiger hat er nur in Assen gewonnen.
Am Freitag lief für den Kawasaki-Star alles nach Plan: Bestzeit im ersten Training und auch Schnellster im zweiten Training.
"Ich bin glücklich mit unserer Arbeit. Zwischen den beiden Trainings haben wir ein paar entscheidende Änderungen an unserem Bike vorgenommen, wodurch ich mich deutlich wohler fühlte – so gut, wie noch nie in dieser Saison. Ich bin etwas erleichtert deswegen", berichtete Rea einer kleinen Journalistenrunde am frühen Freitagabend. "Ich konnte auf einem Long-Run eine sehr gute Pace und wurde immer schneller. Normal lässt der Grip irgendwann nach, aber ich konnte die Reifen am Leben halten. Jetzt bin ich darauf gespannt, was wir daraus am Samstag machen können – ich fühle mich bereit, auch wenn wir immer noch ein paar Änderungen vorhaben. Dennoch: Dieses gute Gefühl hätte nicht zu einem besseren Zeitpunkt kommen können."
Rea lobt seinen Teamkollegen Alex Lowes ausdrücklich, der am Freitag als Zweitschnellster in beiden Trainings schneller war als Razgatlioglu. Erstaunlich: Noch vor einer Woche verzichtete der Zwillingsbruder von Moto2-Ass Sam Lowes auf Die Sonntagsrennen wegen Schmerzen im Handgelenk.
Für den Nordiren wäre es ein Segen, wenn Lowes diesen Speed auch im Rennen zeigen können.
"Alex ist nur wenig langsamer als ich und er ist noch verletzt. Er ist ein verdammt harter Bursche. Er redet nicht darüber, wie schlimm die Verletzung ist. Er ist einfach nur schnell und hart im Nehmen", sagte der sechsfache Weltmeister anerkennend. "Das ist großartig und zeigt auch, dass unser Bike gut funktioniert. Ich freue mich, dass er vorne dabei ist. Ich wünschte nur, dass er fitter und kräftiger sein könnte. Aber ich glaube, dass er im Rennen vorne mitfahren kann."
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