Stark: Loris Baz (6.) am Freitag bester Ducati-Pilot
Ducati kann auf der anspruchsvollen Rennstrecke in Portimão nicht die Stärken der Panigale V4R ausspielen. Überraschenderweise meisterte aber Davies-Ersatz Loris Baz (Go Eleven) den ersten Trainingstag am Besten.
Als Ersatz für den verletzten Chaz Davies heuerte das Ducati-Team Go Eleven mit Loris Baz einen alten Bekannten an. Bereits in Jerez präsentierte sich der Franzose stark, noch besser beginnt das Meeting in Portimão: Als Sechster ließ der 28-Jährige am Freitag die Werkspiloten Scott Redding und Michael Rinaldi hinter sich!
Zur Erinnerung: Baz bestritt mit Ducati in diesem Jahr die MotoAmerica, fuhr dort aber mit Dunlop-Reifen.
"Ich habe mich nur besser ans Bike gewöhnt", erklärte Baz SPEEDWEEK.com mit einem Grinsen im Gesicht. "Wir haben dieselbe Herangehensweise wie in Jerez – Runden abspulen, das Motorrad und Reifen verstehen. Schon im FP1 fühlte ich mich gut, wir haben nur die Balance ein wenig justiert und sonst keine verrückten Sachen gemacht. Das Bike zu fahren macht richtig Spaß. Es war ein gutes Gefühl, sieben oder acht Runde Toprak folgen zu können. Er war zwar ein wenig schneller als ich, aber er ist ja auch WM-Leader."
Ein wenig wunderte sich Baz dann aber doch, dass er schneller als die Aruba-Piloten war.
"Als Werksfahrer ist man gewohnt, weiter vorne zu sein. Wenn man dann Fünfter oder Sechster ist, beginnt man vielleicht etwas auszuprobieren, was bei ihnen nicht funktionierte – ich weiß es nicht. Als Gaststarter ist mein Ansatz genau umgekehrt. Ich schaue nur auf mich, ändere möglichst wenig. Nach einem Long-Run schauen wir uns die Daten an und passen eventuell eine Kleinigkeit an. Ich bin mir aber sicher, Scott und Michael werden am Samstag stärker sein."
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