Jonas Folger (BMW): «Das ist schwer zu verstehen»
Nach ordentlichen Trainings lief bei Jonas Folger beim Meeting in Portimão in den entscheidenden Session nichts mehr zusammen. Als 15. im ersten Lauf holte der BMW-Pilot vom Team Bonovo MGM immerhin einen WM-Punkt.
Vor diesem Wochenende kannte Jonas Folger das "Autódromo do Algarve" noch nicht, war vom Layout der anspruchsvollen Rennstrecke aber begeistert. Nach und nach fand sich der Schwindegger mit der Piste besser zurecht und lag am ersten Trainingstag 1,8 sec hinter der Bestzeit, was angesichts der Umstände akzeptabel ist.
Im dritten Training am Samstagvormittag steigerte sich der 28-Jährige mit der M1000RR auf eine 1:42,695 min, doch in der Superpole fuhr der BMW-Pilot nur eine 1:43,264 min und qualifizierte sich nur auf Startplatz 19. Im ersten Rennen am Nachmittag sprang ein glücklicher 15. Platz heraus.
"In der Superpole haben wir den Qualifying-Reifen nicht für uns fahrbar machen können oder konnten zumindest nicht die Vorteile rausholen, die er normalerweise bringt", grübelte der Schwindegger. "Im FP3 war ich eine halbe Sekunde schneller als in der Superpole. Es ist schwer zu verstehen."
Im ersten Lauf kam Folger als 22. aus der ersten Runde und fuhr die meiste Zeit am Ende des Feldes. Aus eigener Kraft machte er zwei Plätze gut.
"Im Rennen bin ich dann von P19 losgefahren, hatte ich einen schlechten Start, bin lange hinterhergefahren und konnte das Gefühl mit dem Grip hinten und zur Front nicht richtig aufbauen", erklärte der BMW-Pilot. "Ich hatte überall zu kämpfen und so war am Ende auch das gesamte Rennen. Wir konnten einen Punkt holen, weil einige Fahrer vor uns gestürzt sind, aber insgesamt war das Rennen leider eher enttäuschend."
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