Toprak Razgatlioglu rechnet mit Kampf – und Siegen
Die Superbike-WM-Piloten sind sich einig: Alvaro Bautista (Ducati), Toprak Razgatlioglu (Yamaha) und Jonathan Rea (Kawasaki) fahren auch in Assen in ihrer eigenen Liga. Die Ergebnisse vom Freitag bestätigen das.
Über 4/10 sec nahm Toprak Razgatlioglu im ersten freien Training am Freitagvormittag auf dem TT-Circuit in Assen dem zweitplatzierten Iker Lecuona (Honda) ab. Im FP2 absolvierte der Weltmeister einen Long-run und konnte seine Zeit deshalb nicht verbessern. Trotzdem verliert er in der kombinierten Zeitenliste am Freitag lediglich 0,084 sec auf die Bestmarke von Alvaro Bautista (Ducati). Rekordchampion Jonathan Rea (Kawasaki) komplettiert das überragende Dreigestirn.
Diese drei Piloten waren es, die beim Saisonstart in Aragon alle Podestplätze kassierten, wobei Razgatlioglu dreimal Dritter wurde. "Jetzt läuft es wieder besser", grinste der 25-Jährige beim Zusammensitzen mit einer Handvoll Journalisten. "Das war ein guter Start, wir konnten eine gute Abstimmung finden. Nach Aragon haben alle dafür gearbeitet, jetzt fühlt sich das Motorrad viel besser an. In Aragon waren wir mit der Abstimmung verloren und es gab deswegen viele Gespräche."
Toprak fuhr seine schnellste Runde bei kühlen Bedingungen am Freitagmorgen und war mit dem harten SC0-Hinterreifen
"Meine Rundenzeiten waren nicht nur schnell, sondern auch sehr konstant", hielt der Yamaha-Star fest. "Meine Rennsimulation war sehr positiv, in dieser fuhr ich auch mit dem SCX. Ich weiß, dass Rennen immer anders sind, aber dem Gefühl nach bin ich sehr stark. In den kommenden Rennen kann ich um den Sieg kämpfen, Aragon war nicht einfach für mich. In Assen ist die Yamaha gut und ich mag die Strecke. Okay, Johnny holt hier auch immer gute Positionen, aber ich kann kämpfen."
2021 wurde Razgatlioglu in Assen zweimal Dritter, im dritten Lauf schoss ihn Markenkollege Garrett Gerloff beim Einbiegen in die erste Kurve ab. An diesen Vorfall verschwendet er keinen Gedanken mehr.
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