Rang 4 wackelt: Andrea Locatelli (Yamaha) unter Druck
Als WM-Vierter ist Andrea Locatelli in der Superbike-WM 2022 erster Verfolger der Top-3. Allerdings gerät der Yamaha-Pilot zunehmend unter Druck von den Honda-Rookies und weiteren Piloten.
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Nach seiner starken Rookie-Saison im vergangenen Jahr hatte man von Andrea Locatelli in der Superbike-WM 2022 etwas mehr erwartet, als der Supersport-Weltmeister von 2020 bisher ablieferte. Der Italiener fuhr zwar im zweiten Lauf in Assen als Zweiter auf das Podium, doch das war auch zwei Ausfällen vor ihm geschuldet. Nur in drei der bisher zwölf Rennen wurde er Vierter.
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Denn zunehmend rücken ihm andere Werkspiloten auf die Pelle. Zuletzt in Misano Michael Rinaldi (Ducati), Iker Lecuona (Honda), Xavi Vierge (Honda) und Alex Lowes (Kawasaki). Von Startplatz 6 erreichte Locatelli bei seinen Heimrennen durchgängig sechste Plätze. "Tja, drei sechste Plätze – vielleicht wird das ja meine Glückszahl", grübelte der 25-Jährige. "Misano war ein schwieriges Wochenende für mich, dennoch konnte ich mich im Vergleich mit 2021 deutlich steigern. Ich muss weiter am Bike und an mir selbst arbeiten, um Verbesserungen zu erreichen und den Abstand nach vorn zu verringern. Aber ich kann nur wiederholen, dass es hier sehr schwierig war, allein schon, um den richtigen Reifen auszuwählen. Es war außerdem das erste Saisonmeeting, an dem heiß war." Zur Erinnerung: Pirelli brachte zwei neue SCX-Entwicklungen nach Misano. Die Vielzahl der verschiedenen Optionen wurde auch von Rekordweltmeister Jonathan Rea kritisiert.
In der Gesamtwertung nur noch neun Punkte hinter Locatelli folgt der aufstrebende Lecuona, der den Italiener in Misano in zwei von drei Rennen im direkten Duell besiegt hat. "Der Fight mit Lecuona war gut, aber ich möchte konstant vor ihm sein und dafür müssen wir uns anstrengen", betonte Locatelli. "Die Position in der WM-Tabelle möchte ich behaupten, ich möchte aber auch weitere Podestplätze und meinen ersten Sieg einfahren. Um das zu erreichen, müssen wir sehr hart arbeiten. Jetzt haben wir eine Pause, werden uns aber rechtzeitig auf Donington vorbereiten, um dort starke Ergebnisse einfahren zu können. 2021 war das nicht die beste Piste für mich, umso mehr werde ich mich steigern können."
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