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Die Superpole der Superbike-WM 2022 in Donington Park gewann Jonathan Rea (Kawasaki) souverän in Rekordzeit. Scott Redding holte für BMW Startplatz 4 heraus, noch vor WM-Leader Álvaro Bautista (Ducati)
Bei der Superpole der Superbike-WM handelt es sich um ein traditionelles Qualifying, in dem alle Fahrer 15 Minuten lang Zeit haben, um eine bestmögliche Zeit zu fahren. Neu in diesem Jahr ist der SCQ-Reifen von Pirelli, der bis zu zehn Runden überstehen kann. Theoretisch könnten die Piloten also die gesamte Session mit diesem Reifen durchfahren. Zum Warmfahren wird aber für gewöhnlich der weiche SCX-Rennreifen verwendet.
Zur Einschätzung: Den Rundenrekord stellte Rea im Superpole-Race 2019 mit einer 1:27,166 min auf. Der Pole-Rekord von Tom Sykes (Kawasaki) ist noch älter: 2017 gelang dem Engländer in 1:26,641 min eine überragende Runde.
In der Superpole musste sich nun zeigen, wer auf eine schnelle Runde die Nase vorn hat. Das Wetter bei Beginn des Qualifyings war sonnig, mit angenehmen Temperaturen und einem nur leichten Wind.
Nach fünf Minuten führte Rea mit einer 1:26,657 min nur 0,016 sec hinter dem Pole-Rekord. Als Zweiter überraschte BMW-Pilot Scott Redding mit nur 0,2 sec Rückstand. WM-Leader Álvaro Bautista fuhr als Dritter ebenfalls eine Zeit unter 1:27 min.
Nach acht Minuten holten sich alle Superbike-Piloten den weichen SCQ-Reifen für die finale Zeitenjagd ab. Den Anfang machte Rea, an dessen Hinterrad sich erneut Redding klemmte. Der Kawasaki-Star unterbot in 1:26,230 min den Rekord, der BMW-Pilot verbesserte sich auf eine 1:26,514 min. Rea legte anschließend noch eine 1:26,080 min nach!
Diese Zeit des sechsfachen Weltmeisters war unantastbar. Alex Lowes (Kawasaki) brauste auf Platz 2 nach vorn, Toprak Razgatlioglu (Yamaha) übernahm die dritte Startposition.
Für Redding reichte es für Startplatz 4, gefolgt von WM-Leader Álvaro Bautista und dessen Ducati-Teamkollegen Michael Rinaldi.
Die beste Honda stellte Iker Lecuona mit 0,9 sec Rückstand auf die siebte Startposition.
Superbike-Rookie Philipp Öttl fuhr in der Superpole zwar die elftbeste Zeit, doch
Pech hatte Loris Baz, an dessen BMW in der Superpole bis kurz vor Ende emsig gearbeitet wurde. Auf den letzten Drücker erreichte der Bonovo-Pilot noch Platz 13.
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