Michael Rinaldi (4./Ducati): «Ich rede nie Bullshit!»
Nach Misano zeigte Michael Rinaldi im zweiten Lauf der Superbike-WM 2022 in Donington seine bisher beste Performance. Der Ducati-Pilot tat mit dem vierten Platz viel für seine Vertragsverlängerung im Aruba-Werksteam.
Mit drei vierten Plätzen beim Superbike-Auftakt in Aragón begann die Saison für Michael Rinaldi vielversprechend, doch sein Rückstand auf die Top-3 war immens. Erstmals aufs Podium fuhr der Ducati-Werkspilot in Misano, als er in den Hauptrennen jeweils Dritter wurde.
Als Rinaldi beim Meeting in Donington Park
"Ich sage immer die Wahrheit und rede keinen Bullshit", sagte der Ducati-Pilot in kleiner Journalistenrunde. "Ich bin einer der Fahrer, der sich nichts vormacht. Wenn ich nicht gut fahre, bin ich derjenige, der es in der Box ausspricht. Wenn das Bike funktioniert und Álvaro Rennen gewinnt, kann nur ich es sein, der es nicht auf den Punkt bringt. Ich bin immer ehrlich zu mir selbst und zum Team."
Rinaldi fuhr im Rennen zeitweise die schnellsten Runden und war in der Schlussphase drauf und dran, den drittplatzierten Jonathan Rea einzuholen.
"Seit Misano ist unsere Basis konstant. Am Samstag habe ich das Podium wegen eines Problems verpasst. Mein Hunger, im zweiten Lauf aufs Podium zu fahren, war riesig, aber die Top-3 haben keinen Fehler gemacht", bedauerte der Italiener. "Am Ende sah ich zwar, wie Johnny Probleme bekam und ich gab bis zum Schluss alles, doch auch mein Reifen wurde in den letzten Runden deutlich schlechter. Ich wollte nicht stürzen und das Podium war nicht drin, doch mit dem vierten Platz, nur knapp hinter den Spitzenpiloten, bin ich zufrieden. Es gibt drei Ausnahmefahrer, die um die Weltmeisterschaft kämpfen, und ich komme ihnen näher – das ist mein Ziel."
In der Gesamtwertung macht sich der Aufwärtstrend von Rinaldi bemerkbar. Mit 119 Punkten verbesserte er sich vorbei an Iker Lecuona (Honda) auf Rang 5. Auf den WM-Vierten Andrea Locatelli (Yamaha) fehlen ihm nur fünf Punkte.
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