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Bautista schlug famos zurück: Der Sturz ist abgehakt
Nach seinem Crash am Samstag auf Platz 2 liegend gab es Befürchtungen, dass Alvaro Bautista in alte Muster zurückfällt. Am Sonntag bewies er bei der Superbike-WM in Donington mentale Stärke und wurde Vierter und Zweiter.
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"Ich stürzte, weil diese Kurve ein Miststück ist. Auf der restlichen Strecke war ich perfekt unterwegs", erzählte Alvaro Bautista am Samstag, als er Platz 2 und damit 20 WM-Punkte wegschmiss. "Ich muss einfach nur ruhig bleiben und darf nicht zu viel nachdenken. Was passiert ist, ist passiert. Meine bisherige Mentalität war, dass ich das heimbringe, was maximal möglich ist. Gleichzeitig darf ich aber auch keine Fehler machen."
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Der WM-Führende verkündete mit dem Brustton der Überzeugung, dass dieser Rennsturz keine Auswirkung auf seine sehr gute mentale Verfassung haben werde. Mit den Plätzen 4 und 2 am Sonntag ließ er Taten folgen – wie er Rekordchampion Jonathan Rea (Kawasaki) im zweiten Hauptrennen überrumpelte, war beeindruckend. Bautistas Vorsprung in der Weltmeisterschaft schmolz über das Wochenende zwar von 36 Punkten gegenüber Rea auf 17. Aber wenn man bedenkt, dass er einen Sturz hatte und Donington Park bislang zu den schlimmsten Strecken für Ducati zählte, kann er damit gut leben.
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"Ich habe es dir am Samstag gesagt", grinste Bautista beim Treffen mit SPEEDWEEK.com. "Rennen sind Rennen, da kann alles passieren. Wichtig ist, dass man aus den Fehlern lernt. Ich bin sogar ein bisschen froh, dass der Sturz passiert ist. Ich fühle mich stärker als vor drei Jahren, körperlich und mental. Jetzt kann ich so einen Fehler wegstecken und daraus lernen. Alles geschieht aus einem Grund. Vielleicht war der Sturz gut, um zu zeigen, dass ich mental stark bin. Ich habe in besagter Kurve für Sonntag meine Linie geändert, dort kannst du kaum die normale Linie fahren, weil sie so wellig ist. Hinzu kommen die Flecken mit geflicktem Asphalt. Also habe ich mir die Linie von Jonathan abgeschaut. Das ist keine normale Linie, aber sie ist sehr effektiv. Weil es ganz innen in der Kurve keine Wellen hat und zudem ein Streifen mit dem gleichen Asphalt. So konnte ich sicherer fahren."
"In der ersten Runde des zweiten Hauptrennens bin ich aber beinahe erneut gestürzt", schmunzelte der Spanier. "Es war windiger als am Samstag, wenn wir den Berg hinunterfuhren, dann drückte uns der Wind nach außen. Eingangs von Kurve 8 rutschte mir das Vorderrad weg, ich konnte es gerade noch abfangen. Also sagte ich mir, dass das eine weitere Kurve ist, in der ich nur 80 Prozent gebe – ich hatte Glück."
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