Michael vd. Mark: Was die M1000RR jetzt besser kann

Von Ivo Schützbach
BMW-Werkspilot Michael van der Mark fällt in der Superbike-WM 2022 verletzungsbedingt noch bis September aus. Der Niederländer freut sich darauf, mit der verbesserten M1000RR zu fahren.

Am 21. Juli verkündete BMW die Vertragsverlängerung mit Michael van der Mark für die Superbike-WM 2023. Am Wochenende zuvor hatte sich der Mann aus Gouda in Donington Park persönlich von den Fortschritten mit der M1000RR überzeugt.

Auch dank der neuen Kalex-Schwinge konnte Scott Redding im Sprintrennen in England aus eigener Kraft auf Rang 3 preschen und so für den ersten Podestplatz von BMW in diesem Jahr sorgen. Mit den Positionen 4 und 5 in den beiden Hauptrennen zeigte der 29-Jährige ebenfalls starke Leistungen.

«Ich kann große Unterschiede zwischen meinem Bike und jenem sehen, das Scott fuhr», erzählte van der Mark, der seit März dauerverletzt ist und lediglich in Assen das ganze Rennwochenende bestreiten konnte. «Es ist nicht so, dass die meisten Probleme gelöst sind, aber es ist mindestens ein Schritt nach vorne und in die richtige Richtung. Wir brauchten mehr Grip in Schräglage. Wenn man sich das Motorrad jetzt in den Kurven anschaut, dann hört und sieht man, dass die Traktionskontrolle später einsetzt und anders arbeitet. Bislang sind wir in Schräglage am Kurvenausgang gestrauchelt und alle anderen fuhren uns davon. Jetzt schiebt das Motorrad an, das war eine der größeren Schwierigkeiten. Vor allem, wenn der Reifen nachließ, haben wir in voller Schräglage zu viel Zeit verloren.»

«Jetzt müssen wir es noch hinbekommen, dass sich das Bike in den Kurven besser lenken lässt», ergänzte der WM-Dritte von 2018 im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Und wenn wir es aufrichten, dreht der Hinterreifen noch etwas zu stark durch. Es geht immer um besseres Lenkverhalten in den Kurven und mehr Grip. In Donington gelang das erste Podium, und das ohne Glück. Scott konnte über das gesamte Wochenende viel Vertrauen tanken, die Erfolge werden kommen. Er fuhr zum ersten Mal einen Long-run mit der neuen Schwinge, es gibt also noch viel zu lernen. Trotzdem konnte er mit Johnny Rea mithalten, bis der Reifen nach sechs Runden nachließ. Man sieht, dass es langsam wird.»

Van der Mark will nach der Sommerpause bei den Rennen in Magny-Cours (9.–11. September) zurückkehren. Voraussichtlich geht er davor noch zum Testen, um sich mit der stark verbesserten Rennmaschine vertraut zu machen.


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