Scott Redding (BMW): «Geht nur noch um Kleinigkeiten»
BMW-Werkspilot Scott Redding erwischte am ersten Tag bei der Superbike-WM in Most einen guten Start. Der Engländer konzentrierte sich besonders auf die Pace, seine beste Rundenzeit kann sich aber auch sehen lassen.
Beim letzten Rennwochenende der Superbike-WM in Donington Park machte Scott Redding sich und seinen Fans eine große Freude. Der BMW-Fahrer fuhr sein bestes Event, seitdem er für den deutschen Hersteller unterwegs ist, im Sprintrennen reichte es sogar zum ersten Mal für einen Platz auf dem Podium.
Redding fuhr nach zwei freien Trainings am Freitag auf den zweiten Platz,
"Ich habe mich gleich gut gefühlt. Ich habe zu den Jungs gesagt, lasst das Paket unverändert, damit das Gefühl auf dem Bike gleichbleibt", spielte er auf das erfolgreiche Donington-Wochenende an. "Wir haben allerdings andere Reifen, mit denen wir an diesem Wochenende arbeiten müssen, das hat uns etwas mehr Arbeit gemacht, aber alle sind im selben Boot. Mit dem SC0 fühle ich mich ganz okay, am Ende haben wir den SCX eingesetzt, wegen der wärmeren Wetterbedingungen. Ich dachte, ich wäre einer der Einzigen, die diesen Reifen einsetzten würden, aber als ich zum Startversuch kam, hatten ihn alle drauf."
Anschließend ging Redding ins Detail. "Wir haben am Motorrad gearbeitet, denn es fiel mir anfangs nicht leicht, das Bike von links nach rechts umzulegen. Zum Nachmittag haben wir das verbessert. Es ist gut, dass wir nun in einer Position sind, wo es nur noch um Kleinigkeiten geht. Wenn wir bestimmte Dinge verändern, kann es schon etwas fahrerfreundlicher sein. Wir brauchen nicht mehr die drastischen Schritte. Im Prinzip hat sich seit Donington nicht sehr viel verändert", betonte der BMW-Werksfahrer.
"Es geht für mich aber noch immer darum, das Paket besser zu verstehen, besonders in unseren Longruns. Mit dem SC0 ist die Pace nicht so wild am Anfang. Es scheint so, dass unsere Pace nicht so schlecht ist. Jonathan schaute nicht besonders überragend aus am Nachmittag, Toprak ist nicht so weit weg wie in Donington. Wir sind näher dran, was es uns auch einfacher machen wird, im Rennen an ihnen dranzubleiben", stellte Redding klar. "Die Temperaturen haben sich vom FP1 bis zum Nachmittag verändert, aber das hat uns nicht gestört, ich konnte meine Runden drehen und bin glücklich. Wir stehen auf einer guten Position."
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