Wie Michael van der Mark (BMW) zwölf Plätze gewann
Nach der Superpole schien das Superbike-Meeting in Portimão für Michael van der Mark bereits verloren, doch der BMW-Pilot verblüffte im Sprintrennen mit Platz 8 – der Niederländer machte zwölf Positionen gut!
Die Probleme von BMW in der Superbike-WM 2022 setzten sich beim Meeting in Portimão fort. Aber es gab Lichtblicke: Platz 7 von Scott Redding im zweiten Lauf war ein solides Finish. Noch mehr als der Engländer sorgte aber Michael van der Mark für Begeisterung.
Der 29-Jährige, der in diesem Jahr zwei schwere Verletzungen erleiden musste und deshalb die Wintertests sowie fünf Meetings verpasste, strandete in der Superpole auf Platz 20 und wurde im ersten Lauf am Samstag 14.
"In der Superpole – das haben wir später herausgefunden – hatten wir ein elektronisches Problem, denn das Motorrad fühlte sich für mich ganz anders an", verriet van der Mark. "Es ist nicht einfach, von Platz 20 zu starten. Ich hatte einen wirklich guten Start. Ich machte viele Plätze gut, aber ich spürte sofort, dass ich keinen Kurvenspeed habe, mir fehlte im Vergleich zu den anderen viel Grip. Obwohl das Rennen nur 14 Runden lang war, war es ein ziemlich langes und hartes Rennen für uns."
Seine Meisterleistung lieferte der BMW-Pilot aber
"Wir hatten einiges am Bike verändert. Im Superpole-Race hatte ich einen fantastischen Start. Ich habe jede Menge Positionen gutgemacht und habe sofort gespürt, dass ich eine wirklich gute Pace habe", erklärte der BMW-Pilot. "Wir haben uns für den SC0-Reifen entschieden, um über die Distanz zu kommen, und auch weil ich einfach noch mehr Zeit auf dem Bike benötige. Am Ende war das für uns die richtige Wahl. Wir waren im Superpole-Race wirklich schnell."
Positiver Nebeneffekt: Für den zweiten Lauf
"Das macht einem das Leben ein bisschen einfacher", schmunzelte der Niederländer. "In der ersten Runde wurde ich ein paar Mal in die Zange genommen. Um ehrlich zu sein, hatte ich von Anfang an nicht den besten Grip. Ich habe ein paar Plätze verloren, weil ich nicht an den Jungs vor mir dran bleiben konnte. Am Ende hatte ich eine solide Pace. Ich war nicht unglaublich schnell, aber auch nicht langsam. Ich bin es etwas ruhiger angegangen und habe mehr Kilometer gesammelt. Es war gut, das Rennen zu beenden und weitere Punkte zu holen."
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