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San Juan, Superpole-Race: Toprak ringt Ducati nieder

Nach seinem Rennsturz am Samstag meldete sich Toprak Razgatlioglu (Yamaha) mit dem Sieg im Superpole-Race stark zurück. Jonathan Rea (Kawasaki) vergab den Sieg durch einen Fehler.

Superbike WM

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Das Sprintrennen über nur 10 Runden wurde 2019 eingeführt. Der Name kommt daher, weil das Ergebnis in die Startaufstellung für den zweiten Superbike-Lauf einfließt. Die Top-9 erhalten bis zu 12 WM-Punkte und nehmen die ersten neun Startplätze ein, die weiteren Positionen entsprechend der Superpole vom Samstag. Zum Einsatz kommt für gewöhnlich der weiche Rennreifen SCX, manche Piloten versuchten aber auch den neuen SCQ-Reifen über die Distanz zu bringen, zum Beispiel Philipp Öttl (Ducati).

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Wie im ersten Lauf am Samstag bestand die erste Startreihe aus den dominierenden Top-3. Von der Pole startete Toprak Razgatlioglu (Yamaha), daneben Jonathan Rea (Kawasaki) und Álvaro Bautista (Ducati). In Reihe 2 überraschte Honda-Ass Iker Lecuona sowie die BMW-Piloten Scott Redding und Loris Baz. Philipp Öttl hat seine Strafversetzung wegen Bummelns abgesessen und durfte von seiner ursprünglichen Position starten – Platz 17.

Bei Rennstart um 11 Uhr Ortszeit war es mit 22 Grad bereits angenehm warm.

Die ersten Runden wechselten sich Razgatlioglu und Rea an der Spitze ab, bis der Kawasaki-Pilot in Runde 6 einen Fehler machte und sich als Dritter wieder einreihte – damit hatte sich der Sieg für den Rekordweltmeister erledigt.

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In Folge robbte sich Bautista an den Yamaha-Star heran und überholte den Türken in Runde 8 erstmals. In den letzten Runden lieferten sich die beiden Ausnahmekönner ein spannendes Duell, manches Überholmanöver von Razgatlioglu war grenzwertig. Auf der Ziellinie gewann der Weltmeister um 0,6 sec vor dem WM-Leader. Rea kam im Finale wieder gefährlich näher, kam aber nie in unmittelbare Schlagdistanz.

Honda-Ass Iker Lecuona kämpfte erneut um Platz 4, musste sich am Ende aber Michael Rinaldi (4./Ducati) und Alex Lowes (5./Kawasaki) geschlagen geben.

Die beste BMW brachte Loris Baz auf der neunten Position ins Ziel.

Philipp Öttl fuhr zeitweise auf der 13. Position, kreuzte aber nur als 15. Ziellinie.

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So lief das Rennen:

Start: Razgatlioglu vor Rea und Bautista in die erste Kurve, dann Lecuona, Rinaldi und Baz. Öttl auf 18.

Runde 1: Die Top-3 unverändert, Rinaldi auf drei vor Lecuona und Baz. Bassani Siebter.

Runde 2: Razgatlioglu, Rea und Bautista 0,6 sec vor Rinaldi, Lecuona und Baz. Lowes (7.) verdrängt Bassani auf Platz 8.

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Runde 3: Rea vorbei an Razgatlioglu in Führung. Lowes schnappt sich Platz 6 von Loris Baz. Öttl auf 14.

Runde 4: Rea kann Razgatlioglu nicht abschütteln, die Top-3 bleiben innerhalb 0,9 sec. Schnellste Runde Rea in 1:37,291 min.

Runde 5: Bautista (3.) fällt um 1,2 sec ab. Rinaldi, Lecuona und Lowes kämpfen um Platz 4.

Runde 6: Fehler Rea – der Nordire fällt hinter Razgatlioglu und Bautista auf Platz 3 zurück.

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Runde 7: Razgatlioglu 0,3 sec vor Bautista und 2 sec vor Rea. Öttl auf Platz 13.

Runde 8: Bautista versuchte erstmals bei Razgatlioglu, doch der kann kontern. Rinaldi hat sich auf Platz 4 durchgesetzt. Lecuona und Lowes kämpfen um Platz 5.

Runde 9: Bautista und Razgatlioglu wechseln sich mehrfach an der Spitze ab. Schnellste Rennrunde Rea in 1:37,277 min und ist fast wieder dran!

Letzte Runde: Razgatlioglu gewinnt mit Ellbogen vor Bautista und Rea.

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Lorenzo Baldassarri

Team GoEleven

107

5

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Elf Marc VDS Racing Team

103

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101

7

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Bimota by Kawasaki Racing Team

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8

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Álvaro Bautista

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