Axel Bassani (3.) mag es, wenn es hart zur Sache geht
Im ersten Rennen der Superbike-WM 2022 in San Juan Villicum zeigte Axel Bassani sein bisher stärkstes Rennen. Der junge Ducati-Privatier brachte Rekordweltmeister Jonathan Rea fast zur Verzweiflung.
Platz 3
Der Kampf zwischen Rea und Bassani war sehenswert und spannend; es ging zur Sache. Es war erstaunlich, wie cool der junge Italiener im Duell mit dem 117-fachen Superbike-Sieger blieb und ihn über zehn Runden keine Überholmöglichkeit bot.
"Johnny ist Johnny – er ist mehrfacher Weltmeister. Der Kampf mit ihm war superhart, wir haben uns mehrfach berührt. Aber ich mag das so, für mich macht das die Superbike-WM aus und so müssen die Rennen sein", grinste Bassani im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Die Power meiner Ducati hat mir sicher ein wenig geholfen, aber die Kawasaki und Yamaha sind in anderen Bereichen der Piste superschnell. Es war nicht leicht, vor Johnny zu bleiben."
"Hoffentlich bin ich am Sonntag wieder in der Position, so kämpfen zu können", meinte der Motocorsa-Pilot. "Ich kann mich auf der Bremse noch etwas steigern, da drohte mehrfach das Vorderrad einzuklappen. Wir werden uns die Daten anschauen, ob wir eine Lösung dafür finden. Ohne dieses Problem könnten wir am Sonntag hinter Álvaro als Zweite ins Ziel kommen. Johnny möchte ich besiegen, aber Álvaro hat eine unglaubliche Pace. Ich versuchte, ihm für zwei Runden zu folgen, aber das war unmöglich. Also konzentrierte ich mich darauf, Zweiter zu werden. Platz 3 am Ende geht in Ordnung."
Seit 2021 ist Bassani einer der aufstrebenden Piloten im Superbike-Paddock und ist mit Abstand bester Privatfahrer. In San Juan scheint der WM-Sechste ein besonders gutes Wochenende abliefern zu können.
"Ich mag die ganze Strecke. Das Layout ist großartig, weil es zu meinem Fahrstil passt. Ansonsten nichts weiter – ich fühle mich gut und stark, wenn ich auf meinem Bike sitze", meinte Bassani. "Verglichen mit Freitag, war uns am Samstag ein großer Fortschritt beim Set-up gelungen. Im Rennen fühlte ich mich von der ersten Runden an ausgezeichnet und versuchte nur, meine Pace zu fahren und die Reifen zu schonen. Wir stehen auf dem Podium, was für uns als ein privates Team eine unfassbar gute Leistung ist. Natürlich bin ich glücklich, besonders für meine Crew."
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