Superbike WM • Neu
Superbike-Rookie Alberto Surra (Ducati) schindete in Ungarn Eindruck
War Andrea Locatelli zu Beginn der Superbike-WM 2022 der erste Verfolger der dominierenden Top-3, gerät der Yamaha-Werkspilot zunehmend ins Hintertreffen. Nach dem Meeting in San Juan ist er nur noch WM-Sechster.
Andrea Locatelli startete solide in die Superbike-WM 2022 und belegte mit einer Serie von Top-5 Ergebnissen lange den vierten Platz in der Gesamtwertung. Doch bis Most, dem sechsten von zwölf Rennwochenenden, war sein Vorsprung stark geschrumpft. In Magny-Cours fiel er hinter Ducati-Pilot Michael Rinaldi zurück, in San Juan Villicum zog Alex Lowes (Kawasaki) am Yamaha-Werkspiloten vorbei.
Sicher ist Locatelli auch nicht auf dem sechsten Rang, denn sechs Punkte hinter ihm lauert der starke Privatier Axel Bassani (Ducati) und vor Iker Lecuona (Honda) mit 23 Punkten Rückstand sollte sich der 25-Jährige auch nicht zu sicher fühlen.
Fakt ist: Locatelli erreichte seit Estoril nicht mehr die Top-5, zuletzt in Argentinien nur die Plätze 8, 10 und 8.
Der Supersport-Weltmeister von 2020 glaubt, dass seine magere Performance in der Superpole ursächlich ist. In San Juan startete er in allen drei Rennen von Platz 11.
"Im Qualifying hatten wir ein wenig Pech, hauptsächlich beim zweiten Versuch, weshalb wir die Chance verpassten, von weiter vorn zu starten", grübelte Locatelli. "Ich habe auch in den ersten zwei oder drei Runden im ersten Lauf Positionen verloren, sodass ich nicht in der Lage war, um die ersten sechs Plätze zu kämpfen. Vielleicht hätte ich mit etwas mehr Glück an Lowes dranbleiben können, aber wir müssen auf jeden Fall analysieren, wo wir uns verbessern können. Am Ende war es erneut ein seltsames Wochenende. Das Gefühl für das Motorrad war zu Beginn nicht so schlecht, aber wir hatten mit vielen Problemen zu kämpfen. In vielen Sessions änderte sich die Streckentemperatur ständig, sodass es schwierig war zu wissen, wie wir auf dem Motorrad schneller sein können. Wir müssen nach vorn schauen und auch verstehen, wo wir uns verbessern müssen."
Die Streckenbedingungen und das Wetter sind allerdings für alle Teilnehmer gleich.
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