Álvaro Bautista (Ducati): «Müssen höllisch aufpassen»
Mit einer deutlichen Bestzeit beendete WM-Leader Álvaro Bautista den ersten Trainingstag der Superbike-WM 2022 auf dem Mandalika Circuit als Schnellster. Dennoch ist der Ducati-Pilot nicht frei von Sorgen.
Nur Álvaro Bautista fuhr am Freitag eine Zeit unter 1:34 min, in 1:33,626 min war der Ducati-Star
"Im ersten Training waren wir keine Rennfahrer, wir haben einfach nur Gummi auf den Asphalt gebracht", ätzte der 37-Jährige. "Am Nachmittag war es etwas besser, aber wir können nur vielleicht 60 cm der Piste nutzen. Überholen wird im ersten Rennen also sehr schwierig und selbst wenn es trocken bleibt, werden wir höllisch aufpassen müssen. Insgesamt ist der neue Asphalt aber besser – nach ein paar Veranstaltungen wird es kein Problem mehr sein. Man muss ja bedenken, dass der Asphalt gerade einmal zwei Wochen alt ist. Ich kann mich noch gut an letztes Jahr erinnern, als der Asphalt im ersten Training aufbrach, besonders in Kurve 1. Heute war gar nichts."
Für Bautista, der mit seinem Fahrstil den Hinterreifen nicht so arg strapaziert, könnten die Bedingungen am Ende sogar entgegenkommen.
"Ich fuhr im ersten Training komplett den SC0 und im zweiten Training für einige Runden auch den SCX – der Verschleiß hielt sich in Grenzen. Welchen Reifen ich im ersten Rennen nehmen werde, werde ich aber wohl erst nach der Superpole entscheiden. Vielleicht spült Regen in der Nacht den Gummi fort, vielleicht ist der Grip am Samstag auch besser. Man kann es jetzt noch nicht wissen."
Mehr Sorgen bereitet den 37-Jährigen die Frage, welchen Vorderreifen er einsetzen soll.
"Die Option, mit der ich die gesamte Saison fahre, hat Pirelli nicht dabei", ärgert sich Bautista. "Schon seltsam, dass der überall funktioniert hat, hier aber angeblich nicht, dabei ist dieser Reifen für hohe Temperaturen ausgelegt. Die anderen Reifen nehme ich üblicherweise nur im FP1, weil wir nicht ausreichend viele Reifen zur Verfügung haben. Jetzt werden wir mit dem arbeiten, was wir haben."
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