Motocross-Skandal: Hund auf der Strecke

Domi Aegerter (15./Yamaha): Erst nervös, dann Vollgas

Von Kay Hettich
Dominique Aegerter musst sich zuerst an den SBK-Speed gewöhnen

Dominique Aegerter musst sich zuerst an den SBK-Speed gewöhnen

Wegen einer Virusinfektion musste Dominique Aegerter die Superbike-Tests im Januar absagen. Beim Phillip-Island-Test gab der Yamaha-Pilot ein solides Comeback und freut sich nun auf den Auftakt der Superbike-WM 2024.

Zuletzt saß Dominique Aegerter im 1. November 2023 auf seiner Yamaha R1, dann folgte die Winterpause und eine Virusinfektion, weshalb der Schweizer die Superbiketests am 24./25. Januar in Jerez und 29./30. Januar in Portimão auslassen musste; auch das persönliche Training musste wegen der hartnäckigen Erkrankung zurückstecken.

Umso aufgeregter war der zweifache Supersport-Weltmeister vor dem offiziellen Dorna-Test auf Phillip Island am Dienstag dieser Woche.

«Letzte Woche war ich sehr nervös, denn vier Monate ohne Rennmaschine waren eine lange Zeit für mich. Ich wusste auch nicht, wie sich mein Körper nach vier Wochen ohne Training fühlen würde. Aber ich bin sehr froh, dass ich wieder fahren kann, und noch dazu auf dieser schönen Strecke und bei diesem schönen Wetter», sagte Domi sichtlich erleichtert. «Ich habe mich auch sehr darauf gefreut, das ganze GRT-Team wiederzusehen. Sie haben mich immer aufgemuntert, als es mir zuletzt nicht so gut ging. Nach diesem Tag fühlt sich mein Körper ein wenig steif an. Aber zum Glück habe ich jetzt zwei Tage Zeit, mich zu erholen.»

Aegerter spulte 98 Runden auf der malerischen australischen Piste ab und ließ sich eine persönlich schnellste Zeit von 1:29,648 min notieren; mit 1,137 sec Rückstand bedeutete das Platz 13.

«Natürlich brauchte ich am Anfang ein paar Runden, um mich wieder an das Motorrad zu gewöhnen – an die Motorleistung und auch an die Geschwindigkeit, denn mit 320 km/h die Gerade hinunterzurasen, das macht man in den Wintermonaten nicht so oft», erklärte der Rohrbacher. «Was den Test angeht, so haben wir den ganzen Tag hart gearbeitet. Natürlich hätte ich am Ende lieber eine bessere Position erreicht. Aber wegen der Virusinfektion konnten wir mit der Testarbeit nicht früher beginnen. Deshalb liegen wir ein wenig hinter den anderen zurück. Das erste Rennwochenende beginnt am Freitag und die ersten Punkte werden am Samstag eingefahren. Bis dahin werden wir hart arbeiten, um besser vorbereitet zu sein und weiter vorn mitzufahren.»

Kombinierte Zeiten Superbike-WM-Test Phillip Island, 20. Februar
Pos Fahrer Motorrad Zeit Diff
1. Toprak Razgatlioglu (TR) BMW 1:28,511 min
2. Nicolo Bulega (I) Ducati 1:28,585 + 0,074 sec
3. Andrea Locatelli (I) Yamaha 1:28,835 + 0,324
4. Andrea Iannone (I) Ducati 1:29,001 + 0,490
5. Alex Lowes (GB) Kawasaki 1:29,211 + 0,700
6. Michael Rinaldi (I) Ducati 1:29,213 + 0,702
7. Alvaro Bautista (E) Ducati 1:29,278 + 0,767
8. Scott Redding (GB) BMW 1:29,370 + 0,859
9. Remy Gardner (AUS) Yamaha 1:29,399 + 0,888
10. Axel Bassani (I) Kawasaki 1:29,406 + 0,895
11. Sam Lowes (GB) Ducati 1:29,432 + 0,921
12. Danilo Petrucci (I) Ducati 1:29,468 + 0,957
13. Dominique Aegerter (CH) Yamaha 1:29,648 + 1,137
14. Michael vd Mark (NL) BMW 1:29,716 + 1,205
15. Jonathan Rea (GB) Yamaha 1:29,966 + 1,455
16. Xavi Vierge (E) Honda 1:29,977 + 1,466
17. Philipp Öttl (D) Yamaha 1:29,986 + 1,475
18. Garrett Gerloff (USA) BMW 1:30,381 + 1,870
19. Iker Lecuona (E) Honda 1:30,468 + 1,957
20. Bradley Ray (GB) Yamaha 1:30,559 + 2,048
21. Tito Rabat (E) Kawasaki 1:31,029 + 2,518
22. Tarran Mackenzie (GB) Honda 1:31,580 + 3,069
23. Adam Norrodin (MAL) Honda 1:32,088 + 3,577

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