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Neue Hackordnung? Auf wen Bautista wetten würde

Superbike-Weltmeister Alvaro Bautista bezeichnete den Saisonstart in Australien als «Testfahrten». Der lang verletzte Ducati-Star geht davon aus, dass er beim Europa-Auftakt Ende März wieder in Bestform ist.

Superbike WM

Im Artikel erwähnt


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Alvaro Bautista war beim Auftakt der Superbike-WM in Australien noch nicht wieder der Alte. Bei seinem Sturz während der Tests am 1. November in Jerez zog sich der 39-Jährige eine Nackenverletzung zu, die Bandscheiben zwischen den Wirbeln C5, C6 und C7 hatten sich beim harten Aufprall verschoben. Auf eine Operation wurde verzichtet, der Spanier versuchte sich mit Ruhe und Physiotherapie zu erholen.

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Bei den Tests Ende Januar in Jerez und Portimao musste er feststellen, dass es zwar jeden Tag besser ging, sich sein Körper aber erst wieder an die Belastungen auf der Panigale V4R gewöhnen muss.

Auf Phillip Island fand er mit dem neuen Asphalt ungewohnte Verhältnisse vor. Das viel höhere Gripniveau in Verbindung mit den harten Pirelli-Hinterreifen sorgte dafür, dass sich Alvaro beim Turning in den Kurven ungewöhnlich schwertat und erst im Lauf des Wochenendes besser in Schwung kam.

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Auf Platz 9 im Qualifying ließ der 59-fache Laufsieger in den Rennen die Ränge 15 (nach einem Ausrutscher), 4 und 2 folgen. Mit 27 Punkten liegt er derzeit auf dem fünften Gesamtrang.

"Letztes Jahr hatte ich vor dem ersten Rennwochenende sechs produktive Tage mehr auf dem Motorrad als dieses Jahr", erzählte Bautista SPEEDWEEK.com. "Ich konnte Vertrauen tanken und an der Abstimmung des Bikes arbeiten. Dieses Jahr war es so, dass ich mich während des Tests in Australien zum ersten Mal auf mein Verständnis für das Motorrad konzentrieren konnte. Jerez war wegen meines körperlichen Zustands ein Desaster. Portimao war ein bisschen besser, ich konnte mich aber nicht auf das Bike fokussieren. Ab Dienstag in Australien konnte ich akzeptabel fahren, das Rennwochenende war wie ein Wintertest für mich – mit jedem Rennen stieg mein Vertrauen. Ich glaube, dass ich während des Tests in Katalonien und während des Rennwochenendes dort wieder mein Maximum erreiche."

Auf Phillip Island sahen wir spannende Rennen, aber auch ungewöhnliche Ausgänge. Bis auf Honda schaffte jeder Hersteller mindestens einen Podestplatz, insgesamt sieben Fahrer erreichten die Top-3 – Andrea Locatelli (Yamaha) und Alex Lowes (Kawasaki) sogar zweimal.

"Wegen des Asphalts, der Reifen und der vorgeschriebenen Reifenwechsel wusste jeder vorher, dass es ein tückisches Wochenende wird", hielt Alvaro fest. "Am Sonntag kam noch die über einstündige Verzögerung hinzu und die roten Flaggen – ein verrücktes Wochenende. Ich versuche bei jedem Mal, wenn ich aufs Motorrad steige, mein Gefühl zu verbessern. Egal, ob im FP1 oder Rennen 1. Mein Ziel in Australien war, mit jeder Session mehr Verständnis und ein besseres Gefühl zu bekommen."

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Hat sich an der Hackordnung 2024 etwas geändert? "Nein", ist Bautista überzeugt. "Würde ich wetten, würde ich mein Geld auf die gleichen drei wie letztes Jahr (

Bautista, Razgatlioglu, Rea – der Autor

) setzen. Johnny Rea wird mit der Yamaha vielleicht bei einigen Rennen Probleme haben. Und Bulega wird konstant in die Top-5 fahren, der ist schnell."

Und WM-Leader Alex Lowes? "Der war in Phillip Island schon immer schnell. Aber das wird nicht an jedem Wochenende so sein."

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Aruba.it Racing - Ducati

372

2

Iker Lecuona

Aruba.it Racing - Ducati

264

3

Sam Lowes

Elf Marc VDS Racing Team

142

4

Alex Lowes

Bimota by Kawasaki Racing Team

132

5

Yari Montella

BARNI Spark Racing Team

131

6

Lorenzo Baldassarri

Team GoEleven

117

7

Axel Bassani

Bimota by Kawasaki Racing Team

109

8

Álvaro Bautista

BARNI Spark Racing Team

92

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85

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Kawasaki WorldSBK Team

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