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SBK-WM im MotorLand: ServusTV versucht den schwierigen Spagat mit MotoGP
Wenn eine Rennstrecke neu, selten befahren oder frisch asphaltiert ist, erleben die Fahrer und Teams Unerwartetes. Superbike-Weltmeister Alvaro Bautista (Ducati) weiß, dass eine Verbesserung der Lage Geld kosten würde.
Die Vorbereitung auf die Saison 2024 war für den dreifachen Weltmeister Alvaro Bautista aus vielerlei Hinsicht beschwerlich. Während der Wintertests in Europa war er nach einem Sturz am 1. November noch nicht fit. Und in Australien angekommen wurde das ganze Testprogramm über den Haufen geschmissen,
Statt an beiden Tagen die Piloten der Supersport- und Superbike-WM in jeweils zwei Sessions fahren zu lassen, wurde der Test gesplittet: Am Montag vor dem Saisonauftakt waren nur die Supersport-Maschinen auf der Strecke, am Dienstag die Superbikes.
Das hatte zur Folge, dass der Test durch die Komprimierung auf einen Tag weit weniger effektiv war als sonst. Ursprünglich hätten die Teams zwischen Session 1 und 2 am Montag und Dienstag jeweils zweieinhalb Stunden Zeit für Umbauten an den Motorrädern sowie die Datenanalyse gehabt, plus die ganze Nacht von Montag auf Dienstag. Stattdessen gab es zweimal vier Stunden, nur durch eine halbstündige Pause unterbrochen.
Bautista ist überzeugt, dass die Vorbereitungen für das Rennwochenende mit dem neuen Asphalt auf Phillip Island mit dem ursprünglichen Testplan anders gelaufen wären und es weniger Überraschungen gegeben hätte. Und er lässt durchklingen, dass die Situation durch Promoter Dorna hätte verbessert werden können.
"Auf Rennstrecken, wo nicht viele Rennen stattfinden, wie in Argentinien oder Indonesien, haben wir auch immer danach gefragt, für den Freitag wenigstens ein drittes freies Training zu bekommen", erzählte der 59-fache Laufsieger SPEEDWEEK.com. "Das hätte auch in Australien geholfen. Letztlich kostet so etwas die Teams aber mehr Geld und Pirelli würde zusätzliche Reifen brauchen. Deshalb verstehe ich, dass so eine Entscheidung nicht einfach ist."
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