MotoGP: GASGAS-Aus als Befreiungsschlag?

Sam Lowes ist überzeugt: Noch deutlich mehr möglich

Von Toni Schmidt
Sam Lowes in Barcelona

Sam Lowes in Barcelona

Ein ereignisreicher Barcelona-Test ging für Superbike-Rookie Sam Lowes im jungen Elf Marc VDS Racing SBK-Team mit Platz 7 zu Ende. Der Engländer überzeugte und scheint sich in der neuen Klasse eingelebt zu haben.

Sam Lowes blüht in der Superbike-WM auf. Mit Position 7 und einer Rundenzeit von 1:40,944 min hielt er während des zweitägigen Catalunya-Tests den Abstand zur Konkurrenz aus den Ducati-Kundenteams gering. Die Überflieger Nicolo Bulega (Ducati/1:40,172 min) und Toprak Razgatlioglu (BMW/1:40,199 min) waren zwar außer Reichweite, doch auf den drittschnellsten Danilo Petrucci (Barni Ducati) fehlten ihm am Ende in der kombinierten Zeitenliste beider Tage nur drei Zehntelsekunden.

Nach seinem beeindruckenden Debüt auf Phillip Island Ende Februar war Sam Lowes darauf bedacht, wieder auf die Ducati Panigale V4R zu steigen und eine Reihe von Setup-Optionen zu probieren sowie eine neue Vorder- und Hinterreifenspezifikation von Pirelli zu testen. Insgesamt legte er am Donnerstag und Freitag 162 Runden zurück, was einer Distanz von acht Rennen in der Superbike-WM entspricht.

«Ich bin zufrieden mit unserer Leistung bei diesem Test», äußerte sich der Brite. «Der gesamte Test war positiv. Ich bin viele sehr gute Runden gefahren, das Team hat in den beiden Tagen einen super Job gemacht. Unser Hauptaugenmerk lag darauf, uns so gut wie möglich auf das Rennen hier nächstes Wochenende vorzubereiten. Wir haben viele Daten zu analysieren, die uns helfen werden zu verstehen, wo wir stärker sein können. Aber ich glaube, wir werden konkurrenzfähig sein. Ich habe mit den weichen Reifen eine Zeitattacke gemacht. Wir können uns in dem Bereich noch weiter verbessern, denn ich muss mehr Erfahrung sammeln, wie ich in der Qualifikation das Maximum aus dem frischen Gummi hole.»

Die Lernkurve von Sam Lowes zeigt nach oben, das sollte auch am kommenden Wochenende so sein. «Alles in der Superbike-WM ist noch sehr neu für mich, aber ich denke, wir können uns verbessern und in den kommenden Rennen einen weiteren Schritt machen», meinte der 33-Jährige.

Kombinierte Zeiten Superbike-WM, Barcelona- Test (14./15. März):
Pos Fahrer Motorrad Zeit Diff
1. Nicolò Bulega (I) Ducati 1:40,172 min
2. Toprak Razgatlioglu (TR) BMW 1:40,199 + 0,027 sec
3. Danilo Petrucci (I) Ducati 1:40,601 + 0,429
4. Andrea Iannone (I) Ducati 1:40,662 + 0,490
5. Jonathan Rea (GB) Yamaha 1:40,772 + 0,600
6. Andrea Locatelli (I) Yamaha 1:40,848 + 0,676
7. Sam Lowes (GB) Ducati 1:40,944 + 0,772
8. Michael vd Mark (NL) BMW 1:40,961 + 0,789
9. Alex Lowes (GB) Kawasaki 1:40,985 + 0,813
10. Michael Rinaldi (I) Ducati 1:41,020 + 0,848
11. Álvaro Bautista (E) Ducati 1:41,029 + 0,857
12. Remy Gardner (AUS) Yamaha 1:41,044 + 0,872
13. Garrett Gerloff (USA) BMW 1:41,160 + 0,988
14. Dominique Aegerter (CH) Yamaha 1:41,178 + 1,006
15. Michele Pirro (I) Ducati 1:41,479 + 1,307
16. Axel Bassani (I) Kawasaki 1:41,557 + 1,385
17. Scott Redding (GB) BMW 1:41,574 + 1,402
18. Tito Rabat (E) Kawasaki 1:41,800 + 1,628
19. Xavier Vierge (E) Honda 1:41,804 + 1,632
20. Tetsuta Nagashima (J) Honda 1:42,102 + 1,930
21. Philipp Öttl (D) Yamaha 1:42,321 + 2,149
22. Tarran Mackenzie (GB) Honda 1:42,371 + 2,199
23. Bradley Ray (GB) Yamaha 1:42,413 + 2,241
24. Iker Lecuona (E) Honda 1:42,795 + 2,623
25. Sylvain Guintoli (F) BMW 1:43,121 + 2,949
26. Adam Norrodin (MAL) Honda 1:43,187 + 3,015
27. Bradley Smith (GB) BMW 1:43,369 + 3,197
28. Florian Marino (F) Kawasaki 1:43,383 + 3,211

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