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Qualifying Supersport -WM Most: Can Öncü (Yamaha) sorgt für Pole-Rekord
Als Dritter im ersten Lauf der Superbike-WM 2024 in Barcelona verbesserte sich Alvaro Bautista um elf Positionen. Der Ducati-Pilot ärgert sich über die Strafe nach der Superpole, die ihn vielleicht den Sieg gekostet hat.
Alvaro Bautista startete mit einem ordentlichen Handicap in den ersten Superbike-Lauf in Barcelona. Der elfte Startplatz war für den 39-Jährigen bereits eine Enttäuschung, zwei Stunden nach der Superpole wurde er jedoch noch um drei Positionen zurückgestuft, weil er auf der Ideallinie bummelte.
"Es war niemand auf der Strecke, alle waren in der Box", ärgerte sich der Ducati-Pilot im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Ich fuhr zeitgleich mit Rinaldi, Iannone und Rabat auf die Strecke. Ich drehte das Gas zu, um Iannone und Rinaldi vorbeizulassen. Zu diesem Zeitpunkt war niemand auf einer schnellen Runde, demzufolge stand ich niemandem im Weg."
Im Rennen zeigte Bautista sein wahres Potenzial: Nach Runde 1 nur Zwölfter, kämpfte sich der zweifache Weltmeister Runde um Runde nach vorn. Bei Rennhalbzeit belegte der Ducati-Pilot am Hinterrad von Danilo Petrucci die siebte Position. Als die Reifen der Konkurrenten in der zweiten Rennhälfte stärker abbauen als bei ihm, überholte Bautista Petrucci, Michael van der Mark (BMW), Andrea Locatelli (Yamaha) und Andrea Ianonne (Ducati) – allesamt keine Nasenbohrer – und wurde Dritter.
Hätte er das Rennen ohne die Grid-Strafe gewinnen können, fragte SPEEDWEEK.com den Spanier.
"Am Start drei Plätze weiter vorn und hätte ich die Reifen etwas weniger beanspruchen müssen … ich weiß es nicht. Auf jeden Fall wäre es eher besser als schlechter geworden", schmunzelte Bautista. "Ich versuchte ständig zu überholen, musste mir für die letzten Runden aber auch den Reifen aufsparen. Auf den Geraden kann ich nicht mehr ohne Weiteres überholen, also musste ich mir andere Gelegenheiten suchen, bei denen ich möglichst wenig riskieren muss. Wenn ich hinter anderen Fahrern folgte, war es schwierig, weil der Vorderreifen überhitzte. Fuhr ich allein, war es einfacher."
Bautista weiter: "Ich bin stolz auf das heutige Rennen. Das Gefühl im ersten Rennen war ähnlich wie am Freitag. Leider ist uns aber kein weiterer Schritt nach vorn gelungen. Ich bin einerseits zufrieden, dennoch fühlt es sich nicht so an, als würde ich meine beste Leistung zeigen."
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