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Sensation: Bimota in SBK 2025 mit Kawasaki-Werksteam

Von Kay Hettich
Das Logo des neuen Superbike-Teams Bimota by Kawasaki

Das Logo des neuen Superbike-Teams Bimota by Kawasaki

Am Mittwochnachmittag gab das Kawasaki-Werksteam überraschend ein neues Projekt für die Superbike-WM 2025 bekannt: Der klangvolle Name von Bimota kehrt zurück.

Zuletzt war Bimota in der Superbike-WM 2013 aktiv, damals verbündete sich der italienische Hersteller mit dem belgischen Alstare-Team und verbaute den Motor der BMW S1000RR in einen eigenen Rahmen. Weil die Homologationsvorgaben nicht erfüllt wurden, endete dieses Projekt noch vor Saisonende.

Nun verbündet sich Bimota mit Kawasaki und dem Team Provec Racing, das den Werksauftritt der Japaner abwickelt. Hintergrund der Kooperation ist, dass Kawasaki die italienische Edelschmiede gekauft hat. Bimota wird ein neues Chassis für den Reihenvierzylinder-Motor der ZX-10RR entwickeln.

Man kann davon ausgehen, dass der Auftritt des neu formierten Teams stark an das Design von Bimota angelehnt sein wird. Personell und organisatorisch wird sich bei Provec Racing nicht viel ändern, es wird ein Superbike-Team mit zwei Fahrern sein.

«In den vergangenen 13 Jahren haben ich und alle Mitarbeiter der KRT-Werkstatt in Granollers uns mit ganzem Herzen dem Superbike-Projekt von Kawasaki gewidmet und in dieser Zeit sieben Fahrertitel sowie zahlreiche Team- und Herstellerauszeichnungen errungen», erinnerte Teammanager Guim Roda an die bisherigen Erfolge. «Jetzt, nachdem Kawasaki fast vier Jahrzehnte lang in der Superbike-Weltmeisterschaft angetreten ist, sind wir stolz darauf, Teil einer neuen Ära zu sein, in der wir die Infrastruktur des neuen Bimota by Kawasaki Racing Teams bilden.»

Für Provec endet auf gewisse Weise eine Ära, wobei im selben Moment eine neue beginnt. «Sicherlich werden wir uns etwas Zeit nehmen, um über das Erbe von Kawasaki im Superbike-Rennsport nachzudenken und es feiern, aber wir freuen uns auch sehr darauf, ein zentraler Bestandteil dieses neuen Joint-Ventures von Bimota und Kawasaki zu sein», betonte Roda. «Dies ist eine Weiterentwicklung des Kawasaki-Ansatzes für die Königsklasse des seriennahen Rennsports, und wir fühlen uns geehrt, eine Rolle in diesem neuen Projekt zu spielen. Ich bin zuversichtlich, dass wir über die Technologie und die personellen Ressourcen verfügen, die für den Erfolg notwendig sind.»

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