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Johnny Rea (3.): Bester Yamaha-Pilot beim Misano-Test

Den Misano-Test am Donnerstag und Freitag dieser Woche beendete Jonathan Rea als bester Yamaha-Pilot als Dritter. Der Nordire hat einen wichtigen Fortschritt erzielt, sieht sich aber weiterhin nicht am Ziel.

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Es ist ein gutes Zeichen, dass Jonathan Rea den zweitägigen Superbike-Test auf dem Misano World Circuit als bester Yamaha-Pilot beenden konnte. In 1:33,113 min fuhr der 37-Jährige 0,2 sec schneller als sein Pata Prometeon-Teamkollege Andrea Locatelli, der zwei Positionen hinter ihm Fünfter wurde.

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Für den Rekordweltmeister ist jedoch wichtiger, dass er mit seiner Gewöhnung an die R1 einen Schritt weiter gekommen ist. "Wir haben ordentlich Kilometer abgespult und viele Vergleiche vorgenommen. Als wir eine geänderte Balance ausprobierten, fühlte ich mich sofort wohl auf dem Bike", berichtete der Yamaha-Pilot SPEEDWEEK.com. "Am Donnerstag sind wir viel mit gebrauchten Reifen gefahren, um am zweiten Tag auf Zeitenjagd gehen zu können. Wir haben auch ein Superpole-Race mit dem SCQ und ein langes Rennen mit einem SCX simuliert. Leider funkte uns dabei der Regen dazwischen, was mich frustrierte."

Seine schnellste Runde gelang Rea natürlich mit dem SCQ-Qualifyer. Der überragende Toprak Razgatlioglu (BMW) fuhr jedoch noch einmal 0,6 sec schneller. "Das war das erste Mal, dass ich die Yamaha aggressiv fahren konnte – nicht wirklich aggressiv, aber ich konnte mit dem Qualifyer so fahren, wie ich es möchte. Bei den bisherigen Rennen war ich immer etwas nervös, wenn wir den SCQ verwendet haben, weil ich mich nicht 100 Prozent wohlfühlte", sagte Rea. "Mit gebrauchten Rennreifen gelangen mir immer noch 1:33er-Rundenzeiten. Der Test hat mir geholfen, mich auf das Rennwochenende vorzubereiten. Jede Rennstrecke mit der Yamaha ist neu für mich. Bis auf das Wetter am zweiten Tag hatten keine Probleme und konnten viele Runden fahren und viele Dinge herausfinden."

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Rea weiter: "Schritt für Schritt geht es nach vorn und es war sicher ein positiver Test – es gibt aber weiterhin viel zu tun. Ich erkenne Bereiche, wo wir noch Schwächen haben. Ich versuche, die Yamaha auf ihre Weise zu fahren, was nicht immer gelingt. Dann schaue ich mir die Daten von Loka und Remy an, hin und wieder auch von Toprak aus dem vergangenen Jahr. Wir müssen die R1 aber so abstimmen, dass ich es auf natürliche Weise fahren kann."

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