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Verletzter Danilo Petrucci am Ende – er fuhr einarmig
Vor zwei Monaten lag Danilo Petrucci schwer verletzt im Krankenbett und sprach von seiner schlimmsten Karriereverletzung. In Misano beißt der Barni-Superbike-Pilot auf die Zähne und zeigt ein unglaubliches Comeback.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt

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Für Danilo Petrucci endete mit der Zieldurchfahrt im Samstagsrennen der Superbike-WM in Misano eine Odyssee. Genau 84 Tage nach seiner letzten Zielankunft in Barcelona und 66 Tage nach seinem schweren Motocross-Crash in Cingoli gelang ihm als Neunter ein gelungenes Comeback. Auf Sieger Toprak Razgatlioglu (BMW) verlor er 20,686 Sekunden, was aber keine Rolle spielt.
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Rückblick: Sein Motocross-Crash beim Training brachte ihm eine der schwersten Verletzungen seiner Karriere ein. Sein Kiefer war gebrochen, außerdem sein rechtes Schlüsselbein und Schulterblatt. Trotzdem arbeitete der 33-Jährige an einer Rückkehr. Den Sieg seines Ersatzmannes Nicholas Spinelli im ersten Rennen in Assen gönnte er seinem Barni-Team. In Misano entschied er sich, sein Comeback zu geben. Dabei ist sich Danilo nicht sicher, ob er das Wochenende durchhalten wird. "Ich war am Samstagmorgen besorgt. Nach Freitag und vor dem Rennen habe ich zu mir gesagt: Das schaffe ich nicht bis zum Ende. Du musst normal bei 100 Prozent sein. Ich konnte nur einen Arm nutzen. Zu meinem Team sagte ich, dass ich an die Box fahren würde, wenn ich außerhalb der Punkte liegen würde." Aus der vierten Reihe nahm er das Samstagsrennen in Angriff und mischte im vorderen Mittelfeld mit. Es gelang ihm unter anderem, aus eigener Kraft Axel Bassani (Kawasaki) zu überholen. Am Ende gelang es ihm nicht mehr auf Michael van der Mark (BMW) aufzuschließen. Hinter ihm drohte durch Iker Lecuona (Honda), welcher drei Sekunden Rückstand hatte, auch keine Gefahr mehr. Als Neunter überquerte "Petrux" die Ziellinie und kehrte am Ende seiner Kräfte an die Box zurück.
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"Ein Ergebnis in den Top-10 habe ich nicht erwartet. Ich war sehr überrascht über meine Pace", freute sich der Barni-Pilot im Vier-Augen-Gespräch mit SPEEDWEEK.com, welcher nun unter den Nachwirkungen leidet. "Ich habe am Morgen zwei Schmerzmittel erhalten. Ich kann den Arm gar nicht mehr heben. Er fühlt sich merkwürdig an. Wenn ich bremste, hatte ich kein Gefühl mehr. Das macht dir Angst, vor allem in der sehr schnellen Rechtskurve, der Curvone. Die letzten fünf Runden waren schwierig, da ich nur noch mit einem Arm fuhr und mich mit den Beinen irgendwie auf dem Motorrad hielt. Jetzt bin ich richtig müde und habe starke Schmerzen. Wir werden es am Sonntag noch mal versuchen."
Für Petrucci ist dieses Ergebnis ein Statement. Nicht nur, dass er dieses Rennen trotz aller Widrigkeiten beendet hat, auch aus sportlicher Sicht überzeugte er und ließ unter anderen seine fitten Ducati-Kollegen Michele Pirro und Michael Rinaldi hinter sich. Kann er diese Leistung am Sonntag erneut abrufen, ist es angesichts der Schwere seiner Verletzungen ein Misano-Wunder.
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