Trotz Schmerzen und Strafe: Iker Lecuona glücklich
Wenig sprach für ein solides Wochenende von Iker Lecuona in Magny-Cours. Doch trotz Problemen mit seinem rechten Arm erreichte der Spanier das beste Honda-Finish der Superbike-WM 2024 und erreichte dreimal die Top-10.
Was Iker Lecuona in Magny-Cours zeigte, war erstaunlich. Denn in der nassen Superpole erlebte der Spanier ein Debakel und verpasste in 1:58,699 min sogar die Qualifikationshürde. Auf Pole-Setter Alex Lowes (Kawasaki) büßte er 6,8 sec (!) ein – nur Startplatz 19.
Doch im ersten Lauf wurde der Honda-Pilot Sechster und im Superpole-Race von Startplatz 18 Siebter. "Im Sprint bin ich praktisch als Letzter gestartet und habe es trotzdem geschafft, Platz 7 zu erreichen. Ich hatte sogar die Chance, um die ersten fünf Plätze zu kämpfen, wenn ich nicht mit van der Mark zusammengestoßen wäre", schilderte Lecuona. "Insgesamt war ich ziemlich zufrieden. Das Ziel, meine Startposition für das Hauptrennen zu verbessern, hatte ich erreicht. Xavi war auch vorn dabei und es war cool, zwei Hondas unter den ersten sieben zu haben."
Startplatz 7 brachte dem 24-Jährigen jedoch kein Glück. In Runde 13 (von 21) noch in den Top-5, verlor Lecuona bis zur Ziellinie fünf Positionen und wurde Zehnter. "Ich hatte mir etwas mehr erhofft, aber ich hatte große Probleme mit meinem rechten Arm", verriet der WM-16. "Um ehrlich zu sein, hatte ich schon das ganze Wochenende mit diesem Problem zu kämpfen, und im zweiten Lauf war es besonders schwer zu bewältigen. Dadurch habe ich ein paar Fehler gemacht und einige Positionen auf der Strecke verloren. Dann habe ich noch eine Strafe erhalten, die mich nach der Zielflagge auf den zehnten Platz zurückwarf. Das hat aber nicht mehr viel geändert."
Insgesamt war das Meeting in Magny-Cours für Honda das beste in diesem Jahr. Erstmals war man nicht der schlechteste Hersteller, sondern Yamaha. "Positiv ist, dass beide Honda nahe an der Spitze gekämpft haben, was zeigt, dass wir einen Schritt nach vorn gemacht haben", stellte Lecuona klar. "Mal sehen, ob wir diesen Schwung beibehalten und hoffentlich ausbauen können. Aber ja, wir sind glücklich!"
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