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Sieger Andrea Iannone: Ein lebensveränderndes Rennen

Der erste Sieg von Andrea Iannone in der Superbike-WM hat etwas Unglaubliches. Nach vier Jahren Dopingsperre kam der 35-Jährige in den Profisport zurück und gewann in Aragon für das Ducati-Privatteam Go Eleven.

Superbike WM

Im Artikel erwähnt


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Das erste Rennen im MotorLand Aragon am Samstagnachmittag war an Spannung kaum zu überbieten, zeitweise fuhren zehn Piloten in der Spitzengruppe. Die Führung wechselte mehrfach, bis auf die achte Runde kreuzte aber immer Andrea Iannone als Erster den Zielstrich. In den letzten Runden konnte sich der Italiener etwas von Toprak Razgatlioglu, Garrett Gerloff und Alvaro Bautista absetzen, sodass er ihnen gegen Ende hin keine Angriffschance bot.

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Iannone hatte im FP3 am Samstagmorgen einen Abflug in Kurve 13 und verletzte sich an der rechten Schulter. "Meine Muskeln verkrampften sich, sind hart und tun weh", fasste er zusammen. "Zu Beginn habe ich nicht stark gepusht und das Rennen gemanagt. Dann wurde mein Gefühl immer besser und ab der zehnten Runde konnte ich zulegen. Mir wurde klar, dass ich gewinnen kann, dazu musste ich aber vorne bleiben. Wenn ich in einer Gruppe fahre, wird das Motorrad zu heiß, es verliert an Speed und Beschleunigung und ich bekomme Probleme mit dem Vorderreifen. Diese Erfahrungen habe ich dieses Jahr gesammelt, deshalb unternahm ich alles, um vorne zu bleiben."

Der 35-Jährige hat charakterprägende Zeiten hinter sich. Weil in seiner Urinprobe vom Sepang-GP am 3. November 2019 der verbotene Stoff Drostanolon nachgewiesen wurde, war Andrea seit dem 17. Dezember vom Motorrad-Weltverband FIM gesperrt. Die Sperre betrug 18 Monate. Nur weil der Italiener vor den internationalen Sportgerichtshof in Lausanne zog und dort mit Pauken und Trompeten unterlag, wurde die Strafe auf vier Jahre verlängert.

Für einen Sportler bedeutet eine solch lange Sperre normalerweise das Karriereende, doch Iannone hielt sich fit und trainierte regelmäßig auf der Rennstrecke. Am 18. Oktober 2023 wurde verlautbart, dass Iannone mit dem Ducati-Team Go Eleven die Superbike-WM 2024 bestreiten wird.

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Mit einem Podestplatz in Australien startete er hervorragend in die Saison, erlebte in den Monaten seither neben einigen Höhen auch mehrere Tiefen. Das erste Rennen in Aragon ist sein Meisterstück, bereits als achter Fahrer in dieser Saison konnte Iannone gewinnen – das gab es seit 2012 nicht mehr.

"Ich habe nicht nur dieses Rennen, sondern das Rennen meines Lebens gewonnen", betonte der Go-Eleven-Ducati-Pilot mit dem Spitznamen "Wahnsinniger". "Nach diesen vier Jahren ist alles schwierig für mich, vieles habe ich in mich hineingefressen und nie groß darüber geredet. Jetzt spüre ich wieder positive Energie, ich weiß, dass ich ein starker Mann bin. Ich fühle mich wie ein Superheld. Ich habe mein erstes Rennen in der Superbike-WM gewonnen und Podestplätze erobert, diese Ziele wollte ich erreichen. Das war gute Arbeit."

Iannone gewann in seiner Karriere 13 Grands Prix, darunter einen in der MotoGP-Klasse auf Ducati.

"Aus vielerlei Gründen ist das einer der wichtigsten Siege in meinem Leben", sagt er über seinen Superbike-Triumph. "Aber nicht wegen der Kämpfe oder der Strategie, sondern weil ich nach langer Zeit zurück bin. Es war nicht sicher, dass ich zurückkommen würde. Meine anderen Siege sind so lange her, dass ich sie nicht mehr vergleichen kann. Mir fällt es schwer, die richtigen Worte dafür zu finden. Nur ich Andrea weiß, wie ich während diesen Zeiten gestrauchelt bin und wie ich meine Arbeit vermisst habe. Damit umzugehen, war nicht einfach. Ich habe gewartet und gewartet und gewartet – so lange gewartet. Deshalb bin ich glücklich, dieses Ergebnis erreicht zu haben, das ist sehr wichtig für mich. Für mich als Person. Nicht für meine Karriere – die ist ein Desaster. Weil ich die besten Momente meines Lebens verloren habe, das steht fest."

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