Iker Lecuona (Honda) im Tunnel: Zielflagge verpasst
Die schlimmsten Zeiten in der Superbike-WM hat Honda offenbar hinter sich gelassen. Beim Meeting im MotorLand Aragon waren nur Ducati und BMW besser. Iker Lecuona ist erleichtert.
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In die Garage der Honda Racing Corporation ist die Zuversicht zurückgekehrt, zumindest im Paddock der Superbike-WM. Aragon ist bereits das vierte Meeting in Folge, an dem sich der Motorradgigant aus Japan als ernst zu nehmender Gegner präsentierte. Bei seinem Heimrennen erreichte Iker Lecuona die Plätze 6, 7 und 8 und war damit immer der beste Fahrer einer japanischen Marke.
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"Ich kann wahrlich behaupten, dass ich mit dem Wochenende zufrieden bin, denn es war in vielerlei Hinsicht solide", zeigte sich der Spanier erleichtert. "Wir haben am Freitagnachmittag eine gute Basis gefunden, und ab dem Zeitpunkt haben wir keine Änderung mehr am Motorrad vorgenommen, abgesehen von einer leichten Anpassung der Elektronik an die sich ändernden Strecken- und Wetterbedingungen. Das macht mich glücklich, denn es zeigt, dass wir eine Basis haben, die funktioniert und die es mir erlaubt, das volle Potenzial des Motorrads auszuschöpfen." Der 24-Jährige weiter: "Wir hatten in einigen Sektoren der Strecke zu kämpfen, waren aber in den Abschnitten ohne lange Geraden oder langen Kurven mit am stärksten. Wir sind uns der Schwachstellen des Motorrads bewusst, aber wir sind zufrieden, wie wir unsere aktuelle Situation maximieren. Beide Rennen am Sonntag waren eng, mit vielen schnellen Fahrern, aber wir haben es geschafft, mittendrin zu bleiben. Im Sprint hatten wir eine gute Pace und wurden Siebter; in Rennen 2 waren wir schneller, obwohl wir einen Platz schlechter waren.
Erstaunlich: Im Superpole-Race kam Lecuona nur eine Sekunde hinter Cremona-Dreifachsieger Danilo Petrucci (Ducati) ins Ziel, im zweiten Lauf lieferte er sich ein intensives Duell mit BMW-Werkspilot Michael van Mark und verlor Platz 7 nur um 0,6 sec.
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"Es hat Spaß gemacht mit van der Mark – ich war so darauf fokussiert, an ihm dranzubleiben, dass ich überrascht war, als ich die Zielflagge sah. Ich dachte, ich hätte noch zwei Runden vor mir", schilderte der Honda-Pilot. "Wie gesagt, ich verlasse Aragon zufrieden mit der Arbeit des Teams und freue mich, dass ich ein Set-up gefunden habe, mit dem ich mich auf dem Motorrad wohlfühle. Mal sehen, wie die nächsten Rennen laufen."
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Seit Portimão hat sich Lecuona in der Gesamtwertung um sieben Positionen verbessert und ist jetzt WM-Elfter. Auf den zuletzt schwächelnden Remy Gardner (10./Yamaha) fehlen ihm 35 Punkte, auf seinen Honda-Teamkollegen Xavi Vierge (12.) hat er einen Punkt Vorsprung.
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