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Mit drei maximalen Kraftanstrengungen konnte Superbike-Weltmeister Toprak Razgatlioglu in Portimao Nicolo Bulega (Ducati) in allen drei Läufen niederringen und gewinnen. Das war mit der BMW nicht einfach.
Mit 0,067 und 0,055 sowie 0,195 sec Vorsprung gewann Toprak Razgatlioglu die drei Läufe des Europa-Auftakts im Autodromo do Algarve in Portimao. "Vor dem Wochenende dachten wir, dass wir gegenüber Ducati auf dieser Strecke etwas extra haben", sagte ROKiT-BMW-Teamchef Shaun Muir. "Aber wir haben gesehen, wir haben nichts extra. So wird es das ganze Jahr sein."
Razgatlioglu und Vizeweltmeister Nicolo Bulega aus dem Ducati-Werksteam lieferten sich in allen Rennen unterhaltsame Kämpfe bis zur Ziellinie. Der Türke behielt jeweils die Oberhand und konnte seinen Rückstand in der Gesamtwertung gegenüber dem Italiener von 42 auf 29 Punkte reduzieren.
"Drei Siege und die Superpole, ich habe dieses Wochenende alles geholt", freute sich Toprak. Zum zweiten Hauptrennen am Sonntagnachmittag sagte er: "Als ich an Nico vorbei war, habe ich darauf geachtet, eine starke Pace hinzulegen. Ich leistete gute Arbeit, vor allem in den letzten Runden, als nicht mehr so viel Bremskraft verfügbar war – ich weiß nicht warum. Gegenüber Samstag konnten wir den Grip am Hinterrad steigern, deswegen fühlte ich mich etwas besser."
Dass BMW nach der erfolgreichen Saison 2024
Bezüglich des weiteren Saisonverlaufs traut sich Razgatlioglu noch keine Vorhersage zu – die ersten beiden Strecken Phillip Island und Portimao sind sehr eigen.
"Ich mag Assen, die Strecke ist mit ihren vielen langgezogenen Kurven aber eher schwierig für mich", erzählte er SPEEDWEEK.com. "Mein Motorrad hat kein gutes Turning. Bei kühlen Bedingungen fühlt es sich sehr gut an, sobald es aber heiß wird, ist das Turning weg und der Grip weniger. Wir haben uns verbessert, ich musste hier aber sehr hart pushen. Nach Phillip Island brauchte ich Siege und Punkte für die Meisterschaft, um Motivation zu tanken. Mit der Arbeit meines Teams bin ich sehr zufrieden, auch wenn wir noch nicht bei 100 Prozent sind. Wo wir auf den anderen Strecken stehen, werden wir sehen."
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