Toprak Razgatlioglu: «Da fragt ihr besser die FIM»
Superbike-Weltmeister Toprak Razgatlioglu beendete den Trainings-Freitag in Assen als Dritter. Auf die Frage, weshalb er mit seiner BMW in der Topspeedliste nur auf Platz 15 auftaucht, hatte er eine interessante Antwort.
Mit einer Viertelsekunde Vorsprung beendete WM-Leader Nicolo Bulega aus dem Ducati-Werksteam die freien Trainings am Freitag auf dem TT-Circuit in Assen auf dem ersten Platz. Zweiter wurde überraschend Axel Bassani auf der neuen Bimota, Dritter Titelverteidiger Toprak Razgatlioglu.
Der türkische BMW-Star war trotz seiner Platzierung unzufrieden. "Ich fühle mich nicht wie letzte Jahr und musste deswegen wieder sehr hart pushen", erzählte Razgatlioglu in kleiner Medienrunde. "Ich bin verärgert – ich versuchte dieselben Linien zu fahren wie im Vorjahr, aber das Bike funktioniert nicht. Es hat kein Turning, mich schiebt es dauernd nach außen, das ist alles sehr seltsam. Ich kann nicht glücklich sein, wenn das Gefühl nicht gut ist. Okay, meine Rundenzeit ist gut, obwohl ich es nicht darauf angelegt hatte und meine Rennsimulation abspulte. Ich hoffe, dass mein Gefühl am Samstag besser ist, so kann ich es nicht genießen – vor allem in den langgezogenen Kurven."
Vor dem Wochenende hat der Motorrad-Weltverband FIM die Balance zwischen den Motorrädern feinjustiert und Ducati sowie BMW die maximale Kraftstoffdurchflussmenge von 47 kg/h
Der Blick auf die Topspeedliste im FP2 zeigt sieben Ducati-Fahrer vorne: Auf Leichtgewicht Alvaro Bautista (294,3 km/h) folgen die viel schwereren Danilo Petrucci und Andrea Iannone. Razgatlioglu ist mit 285,7 km/h lediglich auf dem 15. Platz zu finden, ROKiT-Teamkollege Michael van der Mark war 1,5 km/h schneller und ist damit Zehnter.
Auf die Frage nach dem großen Unterschied entgegnete Toprak: "Da fragt ihr besser die FIM. Ich pushe maximal, ich habe nichts mehr in der Tasche. Ich sehe die Topspeedwerte, auf der Gegengerade verliere ich fast 0,2 sec."
Am Donnerstag hatte der zweifache Champion
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