Michael van der Mark (BMW): Es war auch Pech im Spiel
Für Michael van der Mark war das Meeting der Superbike-WM 2025 in Cremona solide. Die drei Top-9-Ergebnisse reichen dem ROKiT BMW-Werkspiloten jedoch bei Weitem nicht.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Seit dem vergangenen Jahr wissen wir, dass der Cremona Circuit eine Ducati-Strecke ist. Nicht nur wegen des Dreifach-Erfolges von Danilo Petrucci, sondern weil acht von neun Top-3-Ergebnissen mit einer V4R eingefahren wurden. Einzig Alex Lowes störte mit der Kawasaki ZX-10RR als Zweiter im Superpole-Race die Ducati-Party.
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Am vergangenen Wochenende war es BMW-Star Toprak Razgatlioglu, der mit seinem einzigartigen Talent Nicolò Bulega die Stirn bot, dennoch aber dreimal unterlag und Zweiter wurde. Welchen Unterschied der aktuelle Weltmeister ausmacht, lässt sich an seinem Teamkollegen Michael van der Mark erkennen. Der Niederländer erreichte die Plätze 8, 9 und 9. "Wir hatten ein konstantes Wochenende", zog der BMW-Pilot als Fazit. "Wir haben uns stark verbessert, aber auf dieser Strecke ist es so schwer zu überholen, weil alle in etwa denselben Speed haben. Unsere Pace war in jedem Rennen gut, aber die Position auf der Strecke ist sehr wichtig – und wir hatten in dieser Hinsicht in jedem Rennen ein bisschen Pech. Wir haben ein paar gute Punkte geholt, aber natürlich wollen wir mindestens um die Top-Fünf kämpfen. Also müssen wir das Paket verbessern."
Kurz vor Saisonauftakt wurde vom Weltverband FIM beschlossen, dass BMW in diesem Jahr keine Super-Concession-Vorteile nutzen darf und mit dem Standard-Chassis antreten muss. Seitdem arbeiten das Team und die Fahrer daran, aus den vorhandenen Möglichkeiten das Maximale herauszuholen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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"Bei Mikey sind positive Anzeichen zu erkennen", lobte Motorsport-Direktor Sven Blusch. "Auf der kurzen Strecke war alles unglaublich eng, ein Zehntel schneller im Qualifying und das ganze Wochenende hätte anders ausgesehen. Er arbeitet weiter an seinem Fahrstil, um ebenfalls schnell zu sein. Alles in allem hatten wir definitiv ein positives Wochenende. Wir blicken zuversichtlich nach vorne und werden weiterhin alles geben, damit wir bald wieder an der Spitze mitmischen können."
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