Alvaro Bautista wartet seit einem Jahr auf einen Sieg in der Superbike-WM: Beim Heimspiel in Aragon stehen die Vorzeichen nicht schlecht. Nach dem Freitag zog der Ex-Weltmeister ein positives Fazit.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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"Kein schlechter Tag für mich", kommentierte Alvaro Bautista, nachdem er den Freitag bei der Superbike-WM in Aragon auf der fünften Position beendet hatte. Im Gegensatz zu anderen Fahrern verzichtete Bautista auf eine Zeitenjagd mit frischen Reifen. Dass er schlussendlich 0,7 Sekunden zurücklag, wertet der 40-Jährige als positives Signal, zumal er in Sachen Renntempo etwas stärker ist als auf eine Runde.
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"Ich hatte bereits am Morgen ein gutes Gefühl. Ich fühlte mich wohler, war nicht so sehr am Limit und konnte pushen. Ich hatte einfach mehr Kontrolle. Natürlich ist das Motorrad unverändert. Alles ist identisch, auch das Gewicht", spielte er ein weiteres Mal die Zusatzgewichte an seiner Ducati Panigale V4R an.
Aragon war in der Vergangenheit eine der besten Strecken für Bautista, wenn nicht sogar die beste. "Das Layout passt gut zu meinem Stil und der Ducati. Mein Gefühl ist aber richtig gut", freute sich der Lokalmatador, der dennoch ohne große Erwartungen in den Samstag geht: "Toprak und Nicolo waren heute schnell. Wir waren ein bisschen langsamer."
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"Gut ist, dass ich am Morgen und am Nachmittag jeweils nur einen Reifensatz nutzte. Ich arbeitete am Renntempo und dem Gefühl", erklärte Bautista. Er ist sich bewusst, dass eine ordentliche Superpole der Schlüssel zu guten Rennen sein wird. Das Tempo auf eine schnelle Runde bereitete dem Ex-Champion zuletzt große Schwierigkeiten. Oft stand Bautista nur in der dritten, vierten oder fünften Startreihe.
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"Die Startposition ist sehr wichtig. Bei vielen Rennen war ich schnell genug für das Podium, doch wenn man weit hinten startet, ist es viel schwieriger. Wenn wir weiter vorne starten können, dann haben wir ein einfacheres Leben. Ich behaupte nicht, dass wir hier um Siege kämpfen können. Doch ich denke, wir sind näher dran als auf anderen Strecken", grübelte er.
Dass Aragon mit der langen Gegengeraden eine Ducati-Strecke ist, wollte Bautista nicht bestätigen: "Ich denke nicht. Ich glaube nicht, dass Ducati hier einen Vorteil hat."
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