Teterow: Adrian Gala stiehlt GP-Ass Lindbäck die Show

Von Manuel Wüst
Speedway
Adrian Gala (vorne) gewann nach Wittstock auch in Teterow

Adrian Gala (vorne) gewann nach Wittstock auch in Teterow

Mit einem Grand-Prix-Fahrer im Feld wurde das Speedway-Rennen um den Schildbürgerpokal in Teterow ausgetragen. Wittstock-Sieger Adrian Gala aus Polen stand erneut oben auf dem Podest.

In vier Gruppen gingen zu Beginn des Rennens insgesamt 20 Fahrer in die Läufe. Nachdem jede Gruppe drei Heats absolviert hatten, war für die schwächsten Fahrer einpacken angesagt, denn nur die drei Punktbesten aus jeder Gruppe kamen in die Halbfinales.

Während für Lukas Baumann, Mathias Bartz und Christian Hefenbrock Feierabend war, kamen mit Max Dilger und Tobias Kroner zwei Deutsche eine Runde weiter. «Ich habe mich im ersten Lauf mit dem Set-up verpokert», bekannte Dilger im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Nach dem Training habe ich noch mal etwas verändert, doch das ging in die falsche Richtung. Nachdem wir wieder zurück auf unser Set-up aus dem Training sind, lief es besser.»

In den Halbfinalgruppen starteten in jeder Gruppe sechs Fahrer in jeweils drei Läufen, um die sechs Finalisten zu ermitteln. Dilger war zwar bei der Musik, haderte jedoch mit den Startplätzen und mit einer fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung: «Ich musste alle Läufe von den drei äußeren Startplätzen los, was kein Vorteil war. In meinem letzten Halbfinallauf war ich im Duell mit Antonio Lindbäck, als ein gutes Stück hinter mit Miroslaw Jablonski stürzte und ich disqualifiziert wurde. Verwunderlich ist für mich, dass ich Jablonski überhaupt nicht berührt oder behindert habe.»

Da auch Kroner in den Halbfinalläufen nicht genügend Punkte holte, fand das Finale ohne deutsche Beteiligung statt. Adrian Gala, der drei seiner sechs Läufe in der Vorrunde und im Halbfinale gewann, setzte sich vor GP-Ass Antonio Lindbäck und Vadim Tarasenko durch und gewann den Schildbürgerpokal 2017.

Ergebnisse Speedway «Schildbürgerpokal» Teterow/D:

Vorrunde:

Gruppe 1: 1. Adrian Gala (PL), 10 Punkte. 2. Tobias Kroner (D), 7. 3. Norbert Magosi (H), 7. 4. Zdenek Simota (CZ), 6. 6. Lukas Baumann (D), 0.

Gruppe 2: 1. Miroslaw Jablonski (PL), 9. 2. Jonas B. Andersen (DK), 9. 3. Facundo Albin (RA), 5. 4. Mathias Bartz (D), 4. 5. Matej Kus (CZ), 3.

Gruppe 3: 1. Krystian Pieszczk (PL), 10. 2. Antonio Lindbäck (S), 10. 3. Max Dilger (D), 5. 4. Patrick Hougaard (DK), 5. 5. Nicolas Vincentin (I), 0.

Gruppe 4: 1. Vadim Tarasenko (RUS), 11. 2. Szymon Wozniak (PL), 7. 3. Bjarne Pedersen (DK), 7. 4. Nicolas Covatti (I), 5. 5. Christian Hefenbrock (D), 0.

Halbfinales Gruppe 1: 1. Wozniak, 12 Punkte. 2. Gala 11. 3. Pedersen 10. 4. Pieszczek 8. 5. Andersen 3. 6. Albin 1.

Halbfinales Gruppe 2: 1. Tarasenko, 13 Punkte. 2. Lindbäck 11. 3. Jablonski 9. 4. Kroner 6. 5. Dilger 4. 6. Magosi 2.

Finale: 1. Gala. 2. Lindbäck. 3. Tarasenko. 4. Pedersen. 5. Wozniak. 6. Jabloski.

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