Speedway

Bitter: Max Dilger muss mit kaputtem Kreuzband fahren

Von - 18.12.2019 16:28

Max Dilger erholt sich derzeit von einer Schulter-Operation und steckt mitten in den Vorbereitungen für die nächste Bahnsport-Saison. Schon jetzt weiß der 30-Jährige: Auch 2020 wird er mit Handicap fahren müssen.

Erst kürzlich hat Max Dilger bekanntgegeben, dass er für ein weiteres Jahr in der deutschen Speedway-Bundesliga beim MSC Brokstedt bleibt. «Mit dem Team kann ich auf gute Rennen und eine schöne Zeit zurückblicken, da bleibt man natürlich gerne», so der Schwarzwälder. «Es gilt den Meistertitel zu verteidigen, das wird aber keine leichte Aufgabe.»

Auch in der polnischen Liga hat Dilger wieder einen Club gefunden, nachdem kurz vor Schließung des ersten Transferfensters bekannt wurde, dass sein bisheriger Verein aus Pila nicht an der Liga teilnehmen kann. «Ich bin kurzfristig mit Rawicz einig geworden und habe mich entschieden, dort zu unterschreiben», bestätigte Dilger.

Derzeit erholt sich der 30-Jährige von seiner Schulter-OP aus dem Herbst und zeigt sich nach einer abschließenden Untersuchung mit den Fortschritten zufrieden. Derzeit arbeitet Dilger an der Wiederherstellung des natürlichen Bewegungsumfangs und macht soweit möglich Ausdauertraining. «Im Top-Life in Berghaupten und bei meinen Physiotherapeuten bin ich in guten Händen», berichtete der diesjährige Langbahn-GP-Pilot.

Im rechten Knie des Badeners ist das hintere Kreuzband gerissen und müsste auch dringend operiert werden, doch das ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Und eine spätere Operation im Winter hätte weitreichende Folgen: «Würde ich mein Kreuzband jetzt operieren, wäre ich sofort auf Krücken angewiesen. Doch aufgrund meiner Schulter-OP kann ich die Schulter vor Ende Januar nicht belasten und müsste bis dahin mit einer OP am Knie warten. Würde ich Ende Januar operiert werden, wäre mein Knie erst wieder Ende Mai oder Anfang Juni belastbar. Was zur Folge hätte, dass ich die halbe Saison verpassen würde.»

Somit wird Dilger auch die Saison 2020 mit gerissenem Kreuzband bestreiten müssen: «Kein schöner Umstand, aber so ist das eben. Im Oktober 2020 geht es dann erneut unters Messer und ich hoffe, dass ich sonst von Verletzungen verschont bleibe.»

Adresse dieses Artikels:

© SPEEDWEEK.COM

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Andrea Iannone: Von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen

Von Günther Wiesinger
Nach Öffnung der ebenfalls positiven B-Probe gilt Andrea Iannone als Dopingsünder. Er ist kein Opfer, sondern Täter, ein Betrüger. An einer Sperre wird der Aprilia-Pilot nicht vorbei kommen.
» weiterlesen
 

TV-Programm

Di. 28.01., 00:00, Anixe HD
Anixe Motor-Magazin
Di. 28.01., 02:45, Motorvision TV
NASCAR University
Di. 28.01., 03:45, Hamburg 1
car port
Di. 28.01., 05:15, Motorvision TV
High Octane
Di. 28.01., 05:15, Hamburg 1
car port
Di. 28.01., 05:30, Puls 4
Café Puls mit PULS 4 News
Di. 28.01., 05:30, Sky Sport 2
Formel 1: Großer Preis von Abu Dhabi
Di. 28.01., 06:00, Pro Sieben
Café Puls mit Puls 4 News
Di. 28.01., 06:00, Sat.1
Café Puls mit Puls 4 News
Di. 28.01., 07:10, Motorvision TV
Nordschleife
» zum TV-Programm