Video des Sturzes: Wie Smolinski über die Bande flog
Einen Horrorcrash hatte Martin Smolinski am vergangenen Wochenende zu überstehen. Beim Rückrennen im Halbfinale der Polnischen Speedway-Liga in Rawitsch hatte der 36-Jährige Riesenglück.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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In seinem dritten Lauf des zweiten Play-off-Halbfinals in Rawitsch wurde Martin Smolinski nach einer Berührung in die Airfences gedrückt und vom Bike katapultiert. Während die Airfences, die vor der Barriere angebrachten Luftkissenpolster, die Wucht des Motorrads aufnahmen, überschlug sich Smoli in der Luft mehrfach und landete hinter der Bande in der Sicherheitszone. Das Rennen war für den Bayer gelaufen, die Tage seither sind von Schmerzen geprägt.
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"Man kann dem Herrn nur danken, dass mir nicht mehr passiert ist", berichtete Smolinski am Dienstagabend. "Die Heimfahrt war sehr anstrengend, ohne Schmerztabletten könnte ich mich nicht rühren." Der Olchinger wird sich Ende der Woche noch einmal röntgen lassen, um Verletzungen im Bereich der Nacken- und Lendenwirbel durch den brutalen Aufprall ausschließen zu können. Landshut gewann das zweite Play-off-Halbfinale gegen Rawitsch auch ohne seinen Kapitän, zu den Finalrennen in der Deutschen Bundesliga Ende September und den Finalrennen in der Polnischen Liga will Smolinski aufs Bike zurückkehren – vorbehaltlich des Röntgenergebnisses in den kommenden Tagen. Seinen Start beim Speedway der Nationen am kommenden Samstag im lettischen Dünaburg hat Smolinski hingegen abgesagt: "Ich bin nach dem vergangenen Wochenende nicht fit genug, um ein Rennen zu bestreiten. Und ich brauche die Gewissheit, dass bei dem Sturz nichts Schlimmeres passiert ist. Deshalb kann ich die Reise leider nicht antreten."
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