Greg Hancock in die «AMA Hall of Fame» aufgenommen

Von Manuel Wüst
Greg Hancock

Greg Hancock

Mit vier Einzel-WM-Titeln ist Greg Hancock der erfolgreichste Speedway-Fahrer, den die USA hervorgebracht haben. Dafür wurde der 52-Jährige jetzt vom US-Verband AMA auf besondere Weise geehrt.

Am 29. Oktober wurden sechs neue Mitglieder in die Hall of Fame des amerikanischen Motorradsports aufgenommen, als Teil der Klasse von 2022 ist auch Greg Hancock als erfolgreichster Speedway-Fahrer aus den Vereinigten Staaten von Amerika dabei. Vor ihm schafften dies als Speedwayfahrer unter anderen Bruce Penhall im Jahr 1999 und Mike Bast 2000.

«Mit Ausnahme von 2020 war es jedes Jahr unser Privileg, die versiertesten und bedeutendsten Persönlichkeiten des Motorradsports bei einer ganz besonderen Einführungsfeier in die AMA Motorcycle Hall of Fame zu ehren», sagte AMA-Präsident und CEO Rob Dingman, als er sich an das Publikum wandte. «Aber es ist mehr als nur ein großartiges Bankett und eine Zeremonie, um die unglaublichen Kandidaten zu ehren, die so viel zu unserem Sport beigetragen haben. Es ist auch eine Gelegenheit für uns zusammenzukommen, um die Motorradgeschichte für zukünftige Generationen zu bewahren.»

Als vierfacher Einzelweltmeister, dreifacher Paar- und Teamweltmeister sowie achtfacher Amerikanischer Meister ist Hancock, der 2016 im Alter von 46 Jahren ältester Speedway-Champion wurde, der erfolgreichste Speedwayfahrer, den die USA hervorgebracht haben.

Greg begann im Alter von neun Jahren, als er durch seinen Vater zum Speedwaysport kam. Mit 18 kam Hancock nach Europa, wo seine beispiellose Karriere ihren Lauf nahm. Den ersten WM-Titel gewann er 1997, es sollte 14 Jahre dauern, bis er in der Saison 2011 seine zweite Weltmeisterschaft feiern konnte. 2014 und 2016 folgten weitere Titel.

«Ich danke der AMA für die Ehre, in die Hall of Fame aufgenommen zu werden», so Hancock in seiner Rede bei der feierlichen Zeremonie. «Als Youngster wuchsen wir mit großen Ambitionen auf, wenn ich auf meine Karriere zurückblicke, dann bin ich wirklich zufrieden mit dem phänomenalen Erfolg, den ich haben durfte.»

Neben Hancock wurden auch Kenny Coolbeth, Effie Hotchkiss, Sandy Kosman, Ben Spies und James Stewart in die Hall of Fame aufgenommen.


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