Speedway-DM Stralsund: Martin Smolinski unbesiegbar

Von Manuel Wüst
Martin Smolinski war eine Klasse für sich

Martin Smolinski war eine Klasse für sich

Fünf Starts, fünf Siege und somit zum fünften Mal Deutscher Speedway-Meister! Martin Smolinski war in Stralsund nicht zu schlagen und verteidigte seinen Titel vor Kevin Wölbert und Mathias Schultz.

«Das war eine geile Veranstaltung vor tollen Fans. Meine Motoren waren richtig stark und auch meine Starts haben endlich mal wieder gepasst. Die Arbeiten führen alle in die richtige Richtung, der Kreis schließt sich langsam», so ein zufriedener Martin Smolinski einen Tag nach dem Rennen zur Deutschen Meisterschaft.

In allen Läufen war der Olchinger, teils mit großem Vorsprung, als Führender über die Ziellinie gegangen und verdient Deutscher Meister geworden: «Mein Team hat einen super Job abgeliefert. Wir brauchen uns derzeit vor niemandem zu verstecken und stehen zu Recht da, wo wir sind. Rechtzeitig zu den Saisonhöhepunkten läuft bei uns alles. Die derzeitige Form ist das Ergebnis langer und harter Arbeit.»

Kurioserweise fiel eine Titelvorentscheidung bereits im dritten Heat, in dem Smolinski vor Tobias Kroner, Mathias Schultz und Kevin Wölbert siegte. Jene vier Fahrer waren es, die am Ende die ersten vier Plätze im Gesamtklassement belegten. Wölbert blieb nach einem Nuller zum Auftakt des Rennens in seinen verbleibenden vier Heats ungeschlagen und gewann mit zwölf Punkten Silber. Kroner und Schultz waren nach Ablauf der fünf Heats mit elf Zählern punktgleich. Ein Stechen um den dritten Rang war notwendig. Kroner setzte sich vom Start weg zwar in Führung, doch Schultz ging zu Beginn der zweiten Runde am Dohrener vorbei und sicherte sich Bronze.

Kai Huckenbeck, zweifacher Deutscher Meister, begann mit zwei Laufsiegen stark, doch der Werlter musste im dritten Durchgang beim Angriff auf Martin Smolinski zu Boden und wurde als Abbruchverursacher disqualifiziert. In den folgenden Läufen erhöhte Huckenbeck sein Punktekonto auf zehn Zähler und wurde Fünfter.

Einen Tag zum Vergessen erlebte Max Dilger. Im Training stürzte der Schwarzwälder folgenschwer. Nach einem Aufsteiger konnte Dilger sein Gefährt zwar abfangen, doch bei diesem Manöver touchierte er die Bande und stürzte. Folge davon war eine ausgekugelte Schulter. «Mir wurde dann im Fahrerlager die Schulter wieder eingerenkt, die Schmerzen waren dementsprechend. Ich musste nach drei Läufen die Segel streichen, weil die Schmerzen immer schlimmer wurden», erklärte Dilger, der immerhin einen Laufsieg und fünf Punkten einfahren konnte.

Ergebnisse Speedway-DM Stralsund:

1. Martin Smolinski, 15 Punkte. 2. Kevin Wölbert 12. 3. Mathias Schultz 11+3. 4. Tobias Kroner 11+2. 5. Kai Huckenbeck 10. 6. Michael Härtel 9. 7. Erik Riss 8. 8. René Deddens 8. 9. Tobias Busch 7. 10. Lukas Fienhage 6. 11. Max Dilger 5. 12. Danny Maaßen 5. 13. Mark Riss 4. 14. Steven Mauer 3. 15. Dominik Möser 3. 16. Mathias Bartz 2. 17. Sandro Wassermann 1.

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