U21-EM-Finale: Michi Härtel und Fienhage sind dabei

Von Manuel Wüst
Speedway-U21-EM
Michael Härtel fuhr in Ungarn auf Platz 2

Michael Härtel fuhr in Ungarn auf Platz 2

Während der Pole Bartosz Smektala nicht zu bezwingen war, sicherten Michael Härtel und Lukas Fienhage mit den Plätzen 2 und 4 bei der Qualifikation in Nagyhalasz einen Platz im Speedway-U21-EM-Finale.

Mit Bravour schafften zwei deutschen Piloten die Qualifikation für das Finale der U21-Speedway-Europameisterschaft im August in Daugavpils. Michael Härtel und Lukas Fienhage punkteten in den ersten Durchgängen jeweils gut, ehe sie im vierten Durchgang aufeinander trafen. Beide hatten bis dahin acht Punkte und unterlagen nur dem späteren Sieger Bartosz Smektala.

Nach dem Start von Lauf 16 konnte weder Härtel noch Fienhage die Führung übernehmen, sie waren voll in den Kampf um die Plätze verwickelt. Im Laufe der vier Runden kam Fienhage in der Startkurve zu Sturz und wurde als Abbruchverursacher ausgeschlossen. Im Wiederholungslauf sicherte sich der Dingolfinger Härtel mit dem zweiten Platz zwei wichtige Punkte und machte einen gewaltigen Schritt Richtung EM-Finale. Fienhage fehlten die Punkte, was ihn im letzten Durchgang unter Zugzwang brachte.

In Heat 19 lieferte Fienhage einen Laufsieg ab und sicherte sich trotz des Sturzes das Ticket fürs EM-Finale. Härtel gewann ebenfalls seinen letzten Lauf und sicherte sich dadurch den zweiten Rang im Gesamtklassement.

Um den letzten Qualifikationsplatz musste ein Stechen zwischen vier Fahrern mit je zehn Punkten entscheiden, welches der Russe Gleb Czugonov für sich entschied.

Mike Jacopetti, dritter Deutscher im Feld, der jedoch für Österreich startet, sammelte fünf Punkte und schied als Elfter aus.

Ergebnisse Speedway-U21Semifinale Nagyhalasz/H:

Qualifiziert für das Finale:

1. Bartosz Smektala (PL), 15 Punkte
2. Michael Härtel (D), 13
3. Nick Skorja (SLO), 12
4. Lukas Fienhage (D), 11
5. Gleb Czugonov (RUS), 10+3
Reserve: 6. Eduard Krcmar (CZ), 10+2

Ausgeschieden:

7. Jewgienijs Kostygovs (LV), 10+1
8. Viktor Trofimov (UA), 10+0
9. Kamil Wieczorek (PL), 8
10. Patryk Rolnicki (PL), 7
11. Mike Jacopetti (D), 5
12. Josef Novak (RUS), 4
13. Jan Mihalik (SK), 3
14. Mark Barany (H), 2
15. Marko Leviszyn (UA), 1
16. Andrej Popa (RO), 0

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