Generalprobe für Philipp Öttl: «Es war unglaublich»

Von Peter Fuchs
Supersport-WM
Philipp Öttl

Philipp Öttl

Das Supersport-WM-Team Puccetti Kawasaki nützte den zweiten Lauf zur Italienischen Meisterschaft in Misano als Vorbereitung auf Jerez. Philipp Öttl fühlt sich gut gerüstet.

Nach fast fünf Monaten Pause konnte Philipp Öttl bei der Italienischen Meisterschaft in Misano erstmals wieder seine Kawasaki ZX-6R einsetzten und mit dem Puccetti-Team an der Abstimmung feilen. Aber auch die Reifenmischungen auf die Renndistanz kennenzulernen, war ein wichtiger Punkt.

Im Zeittraining am Samstagmorgen qualifizierte sich Öttl für den sechsten Startplatz. Im ersten Lauf gelang ihm kein perfekter Start und er verlor einige Positionen, die er jedoch schnell wiedergutmachen konnte. Als er wieder auf Rang 6 lag, war bereits eine kleine Lücke nach vorne, die er nicht mehr schließen konnte. Nach 16 Runden überquerte er mit sieben Sekunden Rückstand und auf Platz 6 die Ziellinie.

Aus den Erfahrungen des ersten Rennens wurde das Setting an der Kawasaki angepasst, das zweite Rennen lief besser. Öttl verstand es besser die Reifen zu nutzen und konnte die ganze Distanz einen guten Rhythmus fahren. Nach Rang 7 am Start verbesserte er sich auf den fünften Platz und fuhr bis Rennende in der Spitzengruppe. Da sein Team außer Wertung dabei war, riskierte er am Ende kein Überholmanöver und mischte sich nicht in die Entscheidung ein. Somit überquerte der Bayer auf Rang 5 die Ziellinie. Für Öttl und das Puccetti-Team war es ein gelungener Abschlusstest für die WM in Jerez.

«Wir haben uns die vier Tage in Misano kontinuierlich verbessert», hielt der 24-Jährige fest. «Ich habe mein Rennmotorrad für fünf Monate nicht gefahren und bin dankbar für dieses nützliche Training und die gewonnenen Erfahrungen. Für mich war es neu, die weichen Reifenmischungen bei hohen Temperaturen zu fahren. Es war unglaublich, welch guten Gripp die Reifen bieten. Selbst im zweiten Rennen habe ich das ganze Potenzial noch nicht konstant genutzt. Diese Erfahrung wird mir in Jerez nützlich sein. Dort wird es voraussichtlich nochmals 10 Grad heißer sein.»

Das erste Rennen gewann Marco Bussolotti auf Yamaha, das zweite dessen Markenkollege Luca Bernardi. In der Gesamtwertung führt Bernardi nach vier Rennen mit 91 Punkten vor Bussolotti mit 64.

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