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Philipp Öttl: «Veränderte Wahrnehmung bei Ducati»
Als Sechster in beiden Rennen der Supersport-WM in Donington Park war Philipp Öttl jeweils zweitbester Ducati-Pilot, dem Hersteller gelang kein Podestplatz. Wird die Panigale V2 von den Regeln zu stark eingebremst?
Supersport-WM
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Mit seinem feinen dritten Platz im zweiten Rennen in Brüx (Most) hat sich Philipp Öttl nach langwieriger Verletzung in die Spitzengruppe der Supersport-WM zurückgekämpft. In Misano und Donington Park konnte er mit den Rängen 10, 4, 6 und 6 fleißig Punkte sammeln und hat sich damit auf den zehnten WM-Rang verbessert. Doch feststeht: Die Ducati ist nach zwei Titeln in Folge wegen der momentanen Anwendung der Balance-Regel nicht mehr das beste Paket.
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Die Statistik der bislang 14 Saisonrennen: 10 Siege für Yamaha, zwei für MV Agusta und jeweils einer für Ducati und Triumph. Bei den 42 Podestplätzen sieht die Verteilung ähnlich aus: 22 für Yamaha, 8 für Ducati, 7 für Triumph und 5 für MV Agusta. Kawasaki, Honda und QJ Motor gingen leer aus. MV Agusta und Triumph sind allein schon dadurch im Nachteil, dass sie viel weniger Fahrer haben als Yamaha und Ducati. Und Yamaha hat mit Ten Kate und Evan Bros zwei außerordentlich starke Teams und mit Stefano Manzi sowie Can Öncü die beiden derzeit besten Supersport-Piloten. Das spiegelt sich auch im WM-Stand wider, in dem der Italiener vor dem Türken führt. Es folgen Tom Booth-Amos (Triumph), Jaume Masia als bester Ducati-Fahrer und Bo Bendsneyder (MV Agusta).
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Zweimal Sechster entspricht zwar nicht dem Ergebniswunsch von Öttl, er nahm aber die positiven Aspekte aus der Grafschaft Leicestershire mit nach Hause. "Wir waren in den Trainings konstanter dabei und ich fühle mich auf dem Motorrad wohl", erzählte der Fahrer aus dem Team Feel Racing Ducati SPEEDWEEK.com. "Im zweiten Rennen war ich knapp 4 sec näher an der Spitze dran. Ich dachte, ich könnte am Sonntag ums Podium mitfahren, bei der Leistungsdichte wurde es aber nur Platz 6. In der Haarnadelkurve habe ich mich einmal verschaltet, da sprang mir neutral rein, diese verloren Zeit konnte ich nicht mehr aufholen."
"Die beste Ducati war Vierter, ich Sechster – gegen die Yamaha und Triumph war kein Kraut gewachsen", analysierte der WM-Dritte von 2020. "Das ging auch MV Agusta so. Ich bin gut gefahren und das Motorrad hat auch gepasst, es war nichts dabei, das gravierend schlecht war. Die Ducati V2 fährt sich für mich ähnlich wie das Ducati-Superbike. Dieses Motorrad hat nichts, das brutal gut funktioniert, aber auch nichts, das schlecht wäre. Ducati hat die gleiche Drosselklappenöffnung wie im Vorjahr, es sieht aber so aus, als würde kein Ducati-Fahrer das Motorrad dorthin bringen, wo es letztes Jahr war. Im Training warst du mit zwei Zehntelsekunden Rückstand Achter, im Rennen hat sich das Feld auseinandergezogen. Und auf dieser Strecke war es schon immer schwierig, eine Lücke zuzufahren. Das Kräfteverhältnis über eine Saison verändert sich immer wieder. Es werden Rennen kommen, in denen Ducati stärker sein wird. Yamaha bekam für das Wochenende fünf Kilogramm zum Motorradmindestgewicht dazu, es hat sich aber nichts geändert. Dann muss man vielleicht andere Änderungen vornehmen. Es gab in Donington nichts, wo wir ansetzen könnten und sagen: ‚Das machen wir anders, dann sind wir zwei Plätze weiter vorne’. Bei mir im Team waren alle zufrieden, für sie war es okay. Sie haben gesehen, dass wir alles probiert haben. Ich war enttäuscht, weil alles gepasst hat und wir nur Sechster wurden. Am Anfang des Jahres konnte man noch sagen, dass ich verletzt war oder auch nicht so gut fuhr. Aber jetzt komme ich im Fernsehen. Und wenn eine Triumph an mir vorbeifährt, dann sieht das Team, dass ihnen das letztes Jahr nicht passiert ist. Die Wahrnehmung bei Ducati hat sich verändert."
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